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Leitl und Ponta bekräftigen gute wirtschaftliche Kooperation zwischen Österreich und Rumänien

Außenhandelsvolumen seit 1995 verzehnfacht - 100.000 Rumänen finden bei österreichischen Niederlassungen in Rumänien sichere Jobs

Wien (OTS/PWK403) - Die erste Station seiner ersten offiziellen Auslandsreise führte den neuen rumänischen Ministerpräsident Victor Ponta heute in die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), wo er gemeinsam mit WKÖ-Präsident Leitl ein hochkarätig besetztes Wirtschaftsforum eröffnete. In seinem Eingangsstatement wies Leitl auf die intensiven und hervorragend laufenden, wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen beiden Ländern hin: "Alleine seit 1995 hat sich das bilaterale Handelsvolumen verzehnfacht - und das auf beiden Seiten, sowohl bei Exporten als auch Importen." 1995 exportierte Österreich Waren im Wert von 183 Mio. Euro Nach Rumänien, 2011 waren es 1,9 Mrd. Euro. Umgekehrt importierten wir 1995 Waren um 107 Mio. Euro, im Vorjahr um 1,1 Mrd. Euro.

Seit vielen Jahren sind österreichische Firmen außerdem die bedeutendsten Investoren in Rumänien. Leitl: "Aktuell sind wir hinter den Niederlanden, aber noch vor Deutschland die Nummer 2 der Auslandsinvestoren in Rumänien. 18% der ausländischen Gesamtinvestitionen kommen aus Österreich." Aus den Niederlanden kommen 21%, aus Deutschland 12%. Neben den zwei größten österreichischen Investitionen, die je im Ausland getätigt wurden (OMV/Petrom und ERSTE BANK/BCR) fanden unzählige österreichische Investitionen in allen Branchen statt. Rund 1.000 aktive österreichische Investoren haben bisher insgesamt 10 Mrd. Euro in Rumänien investiert. "Österreichische Unternehmen haben in Rumänien einen guten Ruf", so Leitl, "einerseits wegen ihrer Verlässlichkeit sowie der Qualität ihrer Produkte und andererseits weil sie einen guten Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung in Rumänien haben - sie bieten über 100.000 Rumänen sichere Jobs bei den österreichischen Niederlassungen." Neben dem Banken- und Versicherungssektor ist Österreich auf Grund des großen Engagements seiner Unternehmen auch bei Treibstoffen, Immobilien, Baumaterialien, Holzverarbeitung, Zucker sowie Verpackungen Marktführer.

Premier Ponta dankte in seiner Rede den österreichischen Unternehmen für ihr Engagement und ging dann auf die aktuelle Situation in Griechenland ein. Ponta erhofft sich für die Zukunft des Landes eine stabile Koalitionsregierung und weiter am europäischen Weg bleibe. Für Rumänien ist die weitere Entwicklung in Griechenland auch deshalb von Bedeutung, da rund 17% des rumänischen Bankensektors in den Händen griechischer Banken liege. (BS)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, AWO-Süd-Osteuropa
Mag. Günther Sucher
Tel.: (++43) 0590 900-4442
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