Zum Inhalt springen

FP-Gudenus: Jobs für Asylwerber sind gesellschaftspolitischer Unfug

Flüchtlinge ohne rechtskräftigen Bescheid in Arbeitsprozess einzubinden ist völlig falsches Signal

Wien (OTS/fpd) - "Die Kampagne des Vereins SOS-Mitmensch, der Arbeitsplätze für Asylwerber und Lehrstellen für jugendliche Asylwerber fordert, ist Unfug", kritisiert Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus die fragwürdige Forderung der Linksaktivisten. Das Recht auf Asyl bei einer Verfolgung im Heimatstaat sei ein wesentliches Prinzip, auf dem unser demokratischer Rechtsstaat aufgebaut ist.

Selbstverständlich sei nach einer eingehenden, raschen Prüfung der Asylgründe jeder Mensch, der tatsächlich verfolgt wird, zu schützen. "Dabei muss eines klar sein, wenn die Asylgründe wegfallen, oder wenn diese nach einer Prüfung gar nicht vorliegen, hat der Asylwerber die Republik Österreich zu verlassen", findet Gudenus klare Worte, "diese Kampagne zielt ausschließlich darauf ab, Asylwerber auch ohne rechtskräftigen Bescheid möglichst rasch und intensiv in Österreich zu verankern, damit eine Abschiebung im Falle eines negativen Bescheids möglichst schwierig wird."

Der Versuch, Asylwerber frühzeitig in den Arbeitsprozess und die Gesellschaft einzubinden, sei vielleicht gut gemeint, führe aber dazu, dass die Betroffenen nicht mehr verstehen, warum sie später unser Land verlassen müssen. Gudenus: "Bei Asylwerbern müsse eine rasche Prüfung der Asylgründe im Vordergrund stehen und nicht ein Arbeitsplatz."

Der für die Linke nächste logische Schritt ist die Forderung nach einem Wahlrecht für diese Asylwerber, was neue Stimmen für jene erwarten lässt, die den Asylwerbern unsere Heimat schenken. "Ich vertrete die Auffassung, dass wir Asylberechtigten unsere Heimat ein Stück weit leihen, wenn ihnen ihre Heimat genommen wurde. Ich glaube aber, dass jeder, dessen Asylgründe erst geprüft oder auch für nicht ausreichend befunden wurden, unverzüglich den Platz frei zu machen hat für Menschen, die unseren Schutz auch wirklich brauchen", so Gudenus.

Die frühzeitige und dauerhafte Einbindung in unsere Gesellschaft erscheine auch im Interesse der Asylwerber nicht sinnvoll sondern diene ausschließlich der Wählerrekrutierung der SPÖ, stellt Gudenus klar. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004