Zum Inhalt springen

Korun zu Kurz: Hohe Geldstrafen fürs Schulschwänzen lösen keine sozialen und schulischen Probleme

Grüne: "Ethnisierung" durch Staatssekretär geht am Problem vorbei

Wien (OTS) - "Schulschwänzen beschränkt sich nicht auf die so genannten Migrantenkinder, wie Staatssekretär Kurz offenbar annimmt, und dafür gleich die Lösung parat hat - hohe Geldstrafen. Diese "Ethnisierung" durch den Staatssekretär geht am Problem vorbei. Wenn Kinder Schule schwänzen, haben sie soziale oder schulische Probleme. Diese werden sicher nicht durch Geldstrafen gelöst. Vielmehr muss man die Gründe fürs Schwänzen professionell herausfinden. Dabei sind die flächendeckende Ausweitung der Schulsozialarbeit und eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus die viel erfolgsversprechendere Lösung", stellt die Integrationssprecherin der Grünen, Alev Korun, klar.

"Dass ausgerechnet Kurz, als das jüngste Regierungsmitglied, auf schwarze Pädagogik und Strafen setzt, mutet seltsam an. Schulschwänzen hat nach ExpertInnen vielfältige Gründe. Ohne Klärung der Gründe und aufeinander abgestimmte Maßnahmen wird man ihm nicht beikommen. Statt dessen in letzter Konsequenz auf bloße Symbolik von hohen Geldstrafen zu setzen, um Aktivität vorzutäuschen, ist weder sinnvoll noch verantwortungsvoll", schließt Korun.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004