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Schmied zum Ausbau der schulischen Tagesbetreuung: Offensive wird entschlossen fortgesetzt

Erste Zwischenbilanz zum Projekt präsentiert - 12.844 Plätze neu geschaffen - 7.659 Betreuungsplätze entstehen im nächsten Schuljahr

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Claudia Schmied präsentierte heute, Montag, gemeinsam mit dem Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes Helmut Mödlhammer eine erste Zwischenbilanz zum Ausbau der schulischen Tagesbetreuung. "Es ist wichtig, in die Bildung zu investieren. Hier unterscheidet sich Österreich derzeit positiv von den internationalen Entwicklungen", hielt Schmied fest. Die Ministerin bedankte sich beim Gemeindebundpräsidenten für die gute Zusammenarbeit. "Ich betrachte die Gemeinden als wichtige Schulpartner", unterstrich Schmied. Beim Ausbau qualitativer Ganztagsschulplätze sei bereits viel passiert, "aber wir haben auch noch viel vor uns". Die Initiative werde daher entschlossen fortgesetzt, so die Ministerin. *****

Vor gut einem Jahr wurde das Projekt zum Ausbau der schulischen Tagesbetreuung nicht zuletzt aufgrund der großen Nachfrage (berufstätiger) Eltern gestartet. Laut Regierungsprogramm sollen die Ganztagsschulplätze inklusive der Hortplätze von 104.000 seit dem Start des Projektes bis zum Schuljahr 2015/2016 auf 160.000 steigen. 80 Mio. Euro werden dafür pro Jahr an Offensivmitteln zur Verfügung gestellt. 12.844 Ganztagsschulplätze wurden bereits neu geschaffen, 7.659 Plätze werden ab September 2012 zusätzlich zur Verfügung stehen - ein Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Im Bereich der AHS-Unterstufen gibt es schon eine Sättigung von rund 90 Prozent", berichtete Schmied. Bei den Pflichtschulen bestehe hingegen noch Nachholbedarf. Ziel sei es, dass "jeder, der einen Ganztagsschulplatz in Anspruch nehmen will, auch einen bekommt", so die Ministerin.

Die Ministerin favorisiert dabei die verschränkte Form der Tagesbetreuung, bei der Lern- und Freizeit abwechseln, und die auch von einer Vielzahl von Experten gegenüber der herkömmlichen Nachmittagsbetreuung bevorzugt wird. Langfristiges Ziel der Ministerin bleibt die gemeinsame ganztägige Schule für alle 10- bis 14-Jährigen.

Präsident Mödlhammer bedankte sich bei Bildungsministerin Schmied, die "wie eine Löwin für die Initiative gekämpft hat". Die durch den Bund bereitgestellten Mittel seien für die Gemeinden unersetzlich. Die erste Tranche der im 15a-Vertag vereinbarten Zahlungen an die Bundesländer ist bereits erfolgt, die zweite Tranche erfolgt im Herbst und wird den weiteren Infrastrukturausbau vorantreiben. (Schluss) sc/ah

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