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"Report" am 19. Juni: Euro - Tage der Entscheidung

Wien (OTS) - Gabi Waldner präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 19. Juni 2012, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Euro: Tage der Entscheidung

Die Eurokrise ist kaum in den Griff zu bekommen. Kaum gibt es eine Atempause für Spanien, gerät Italien wieder tiefer in die Krise. Die Wirtschaft bricht ein, die Schulden drücken stärker, Roms Reformkurs wird angezweifelt. Die griechische Tragödie nimmt ungebremst ihren Lauf. Ist das Ende nahe? Geht es nach Christine Lagarde, steht die Euro-Zone kurz vor dem Aus. Die IWF-Chefin gibt den Rettern keine drei Monate mehr. Ökonomen warnen eindringlich vor einem Stopp der Griechenland-Hilfen. Bei einem Kollaps des Landes würden viele Anleger in Panik geraten und einen Run auf die Banken in Portugal, Spanien und Italien auslösen. Die Zeit drängt. Jetzt hängt alles an der Entschlossenheit der Verantwortlichen in der Euro-Zone. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über die Tage der Entscheidung für den Euro.

FPÖ: Wie mächtig sind die Burschenschafter?

Die Stiftungsaffäre um den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf schadet der FPÖ bei Wählern und in Umfragen, Parteichef Strache hält trotzdem zu Graf, einem prominenten "Alten Herrn" der weit rechten Verbindung Olympia. Muss er das wegen der Macht der Burschenschafter - jeder dritte Nationalratsabgeordnete zählt sich dazu - in der FPÖ? Allerdings zeigt sich auch unter den Waffenstudenten Unmut. Wie groß ist die sogenannte Nibelungentreue unter den Burschenschaftern und wie mächtig sind sie? Ein Bericht von Sigrid Smejkal.

Unruhe in der Akademie

In der altehrwürdigen Österreichischen Akademie der Wissenschaften herrscht Unruhe: Weltbekannte Wissenschaftlerinnen wie die Biochemikerin Renée Schroeder haben die Akademie verlassen, sie und andere beklagen die Vorherrschaft älterer Honoratioren, vor allem aus den Geisteswissenschaften. In Forschung und Verwaltung beschäftigt die Akademie rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, doch sind ihre Schwerpunkte und Strukturen - ein hierarchisches Gebilde von "wirklichen Mitgliedern" neben "korrespondierenden" oder Ehrenmitgliedern - noch zeitgemäß? Martina Schmidt berichtet.

Bundesheer: Sprung vorwärts?

Verteidigungsminister Norbert Darabos betreibt einen grundlegenden Umbau des österreichischen Bundesheeres, setzt auf Spezialisten statt Präsenzdiener, lässt Drohnen kaufen statt schwerer Panzer, und einzelne Einheiten sollen seine umstrittenen Berufsheer-Pläne ausprobieren. All diese tiefgreifenden Veränderungen geschehen allerdings ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept, die Verteidigungsdoktrin ist mehr als zehn Jahre alt - kann so der geplante Sprung vorwärts gelingen? Martin Pusch analysiert.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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