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Universität Wien: Gemeinsam mit der Politik Rahmenbedingungen schaffen

Studieneinstieg entscheidend für den erfolgreichen Übergang Schule - Universität

Wien (OTS) - Auf Grund einer gesetzlichen Neuerung beginnt auch an der größten Universität Österreichs erstmals die Zulassung vor dem Sommer. Die Zulassungsfrist für neue Studien beginnt heute, am 18. Juni 2012, und endet mit 5. September 2012. Die Universität Wien erwartet im Wintersemester 2012/13 rund 14.000 neue Studierende. Neu gestaltet ist der Studieneinstieg, nicht nur über die Studieneingangs- und Orientierungsphase, sondern auch über begleitende universitäre Maßnahmen.

Der Übergang von der Schule an die Universität ist eine große Veränderung. Die Universität Wien hat die Phase des Studieneinstiegs neu gestaltet, um den Studierenden von Beginn an eine gute Grundlage zu bieten, ihre Studienentscheidung zu festigen. Die Erfahrungen des laufenden Studienjahrs zeigen, dass die neue Studieneingangs- und Orientierungsphase zu einer höheren Prüfungsaktivität jener Studierenden führt, die ihr Studium aktiv betreiben wollen. "Es zeigt sich klar, dass Verbindlichkeit und Struktur zu Studienbeginn zu einem erfolgreicheren Studieneinstieg führen", so Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien. Um in der besonderen Phase des Studieneinstiegs auch über begleitende Maßnahmen den Studierenden Unterstützung zu bieten, setzt die Universität Wien verstärkt auch auf Mentoring-Programme. "Gefördert werden der Wissenstransfer von Höhersemestrigen zu den NeubeginnerInnen, sowie die Vermittlung der Charakteristika des Studiums und die Etablierung von Lerngruppen", ergänzt Vizerektorin Christa Schnabl.

Zugangsregelungen für stark nachgefragte Studien

Die neue Regelung der Zulassungsfrist wie auch die begleitenden universitären Maßnahmen stoßen bei der Gestaltung des Studieneinstiegs an Grenzen, wenn das Ungleichgewicht zwischen den Betreuungskapazitäten der Universität und der Zahl der StudienbeginnInnern zu groß wird. Die Universität Wien bietet ihren Studierenden Lehrende und Lehrveranstaltungen auf internationalem Topniveau."Die unlängst erfolgten Neuberufungen von international renommierten WissenschafterInnen, u.a. vom Imperial College in London, dokumentiert dies eindrucksvoll", so Rektor Heinz W. Engl. Zahlreiche neu berufene ProfessorInnen, bringen neue fachliche Akzente in die Lehrveranstaltungen und Studien.

Im Interesse der Studierenden sind Finanzierung und Kapazitäten in ein Gleichgewicht zu bringen
Diese Qualität des Studienangebots kommt bei den Studierenden erst an, wenn die quantitativen Betreuungsverhältnisse stimmen. Die Herausforderung liegt daher darin, die Finanzierung mit den Betreuungskapazitäten in Einklang zu bringen und die bestehenden Ungleichgewichte aufzulösen. "Wir wollen unseren Studierenden auch in besonders stark nachgefragten Studienrichtungen verbesserte Betreuungsbedingungen und damit ein qualitativ hochwertiges Studium ermöglichen. Dazu müssen wir das Augenmerk verstärkt auf Zugangsregelungen zu der Studienphase legen, in der Lehrveranstaltungen nur in überschaubaren Gruppen didaktisch sinnvoll sind, und dazu auch die Studieneingangs- und Orientierungsphase weiterentwickeln", so Rektor Engl. Im Interesse der Studierenden sind Kapazitäten und Finanzierung in ein Gleichgewicht zu bringen. Wir wollen gemeinsam mit der Politik die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Qualität des Studiums bei den Studierenden ankommt. Die vom BMWF gemeinsam mit der UNIKO erarbeitete kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung ist ein Schritt in die richtige Richtung. "Es sollte aber nicht beim Konzept bleiben, sondern es geht um die schrittweise Umsetzung", so Rektor Engl.

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Mag. Cornelia Blum
Pressesprecherin, Büro des Rektorats
Universität Wien
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