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PVÖ-Edlinger: Österreich-Aufschlag auf Güter des täglichen Bedarfs höchst unsozial

Einkommensschwächere PensionistInnen besonders stark betroffen

Wien (OTS/SPW) - "Auch die jüngste Untersuchung der Arbeiterkammer über den Preisanstieg in Österreich belegt, dass hierzulande die Preise vor allem für Güter des täglichen Bedarfs wie u.a. Lebensmittel stärker als in den meisten anderen Ländern der EU steigen. Hauptsächlich betroffen davon sind die finanziell schlechter gestellten Bevölkerungsschichten, darunter viele PensionistInnen. Es ist längst an der Zeit dem offensichtlichen Österreich-Aufschlag einen Riegel vorzuschieben", stellte der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger, am Montag fest.****

Die in Österreich und Wien im Vergleich mit anderen Ländern und Städten deutlich höheren Preise bei vielen gleichen Produkten vom selben Produzenten seien jedenfalls rational nicht nachvollziehbar, so Edlinger weiter. Die Begründungen von Vertretern des Handels und seitens konservativer Politiker hielten allesamt einer peniblen Kalkulation nicht stand. Edlinger: "Offensichtlich sollen die Ausreden jene Mitschneider schützen, die hauptsächlich zu Lasten der Ärmeren mehr als ein Körberlgeld lukrieren".

Abschließend forderte Edlinger intensivere Preiskontrollen: "Durch das vom Ministerrat bereits beschlossene Wettbewerbspaket werden letztlich die KonsumentInnen künftig mehr Rechte haben. Sollte dieses nicht zahnlos sein, müssen die Behörden die neuen Möglichkeiten intensiv nutzen und im Bedarfsfall auch hart strafen", schloss Edlinger. (Schluss)

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