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Bundesheer feiert 60 Jahre B-Gendarmerie

Wien (OTS/BMLVS) - Die Keimzelle des heutigen Bundesheers, die B-Gendarmerie feiert den 60-igesten Jahrestag ihrer Gründung. Der Festakt findet am 23. Juni in der südsteirischen Garnison Straß statt. Dazu werden auch alle ehemaligen Angehörigen der B-Gendarmerie eingeladen.

Sieben Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, im August 1952, wurde mit der sogenannten B-Gendarmerie jene Organisation geschaffen, aus der später das Österreichische Bundesheer hervorgehen sollte.

Als Gründungstag der B-Gendarmerie gilt der 1. August 1952, da ab diesem Tag frühere ehemalige Offiziere in die Alarmformationen der Gendarmerie - die sogenannten Gendarmerieschulen - aufgenommen wurden. Gendarmerieschulen wurden in Linz-Ebelsberg, Graz, Villach und in Innsbruck aufgestellt. Darüber hinaus wurden Fahreinheiten in Oberösterreich, Kärnten und Tirol gegründet. Diese waren, so wie die gesamte B-Gendarmerie mit Waffen und Fahrzeugen der US-amerikanischen Besatzungstruppen ausgerüstet.

Der Name B-Gendarmerie steht übrigens vermutlich - das ist bis heute ungeklärt - als Gegensatz zur bisherigen Gendarmerie, eben der A-Gendarmerie.

Die Entstehungsgeschichte dieser B-Gendarmerie war von mühevoller Aufbauarbeit gekennzeichnet. die letztlich das Fundament für das spätere Bundesheer schuf. Die Aufstellung dieser kleinen Exekutivtruppe war für die westlichen Alliierten die Voraussetzung, dem Staatsvertrag und somit der Wiedererlangung der Souveränität Österreichs zuzustimmen.

Die B-Gendarmerie bildete daher das Fundament für die spätere Aufstellung des Bundesheeres nach Abschluss des Staatsvertrages.

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