Rudas begrüßt Neugestaltung der Krypta am Burgtor

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas begrüßt, dass Verteidigungsminister Norbert Darabos heute den Startschuss für die komplette Neugestaltung der Krypta am Wiener Burgtor gegeben hat. Der erste Name eines SS-Kriegsverbrechers, Josef Vallaster, wurde als symbolischer Akt bereits heute aus einem der in der Krypta aufliegenden Totenbücher gestrichen. "Die Krypta neu zu gestalten und Erinnerungen an Kriegsverbrecher zu entfernen stellt einen wichtigen Beitrag für die Aufarbeitung unserer Vergangenheit dar", sagte Rudas am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und betonte: "Minister Darabos setzt damit seinen antifaschistischen Kurs fort, den er in seinem Ressort von Anfang an gefahren ist." Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin erinnerte dabei etwa an das Uniform-Verbot für Bundesheer-Bedienstete am WKR-Ball oder die Absage der Bundesheer-Teilnahme am Ulrichsbergtreffen. ****

Ab sofort wird die Krypta ausgeräumt, genau nach Erinnerungsstücken -von Kränzen über Gedenktafeln bis hin zu Auszeichnungen -, die dem Nazi-Regime huldigen, durchsucht, und auch alle Totenbücher werden von Wissenschaftern des im Staatsarchiv beheimateten Kriegsarchivs auf Verbrecher durchleuchtet. Am heurigen Nationalfeiertag soll die Umgestaltung von Krypta und Weiheraum, für die im Auftrag von Minister Darabos von einer Arbeitsgruppe ein Konzept erarbeitet wird, fertig sein. "Es ist auch deswegen wichtig, jegliche Referenzen an Kriegsverbrecher zu entfernen, weil sowohl die Bundesregierung in der Krypta immer wieder Kränze ablegt als auch Staatsbesuche häufig in diese Räumlichkeiten geführt werden", sagt die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) bj

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