ÖH: Solidarität mit den Protesten der Studierenden

immer mehr Studierende müssen für Erhalt ihres Studiums kämpfen - heute Senatssitzung zu IE

Wien (OTS) - Die Liste der Studien, die abgeschafft werden sollen, ist lang: die Lehramtsstudien auf der TU, das Studium der angewandten Musikwissenschaft an der Uni Klagenfurt und wie schon länger bekannt - die Internationale Entwicklung an der Uni Wien. Heute findet am Nachmittag eine Senatssitzung statt, bei der über die Zukunft des IE - Studiums entschieden werden soll. "Die letzten Monate waren von Protest geprägt: tausende Studierenden haben in Form von Aktionen und Demos für ihr Recht auf Bildung gekämpft - dafür haben sie unsere volle Solidarität", erklärt Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH.

"Leider müssen Studierende bei derartigen Protesten immer wieder erfahren, wie schlecht es um die Mitbestimmung an den Hochschulen bestellt ist", so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam. "Es ist einfach möglich, dass sich das Rektorat in undemokratischer Form gegen den Willen der Studierenden und Lehrenden hinwegsetzt - das frustriert!"

"Leidtragende der chronischen Unterfinanzierung sind also wieder einmal die Studierenden, weil es die Regierung seit Jahren nicht schafft, für eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen zu sorgen. Die derzeitigen Entwicklungen sind einmal mehr ein trauriger Beweis für den Tiefstand der österreichischen Bildungspolitik, die immer wieder deutlich zeigt, wie gleichgültig den Verantwortlichen die Zukunft junger Menschen ist", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at; http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001