ORF III sucht Kunst- und Kulturschätze, erinnert an Starkomponist Leo Fall und zeigt "Fernsehen wie damals"

Am 12. Juni im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe streift am Dienstag, dem 12. Juni 2012, in "Was schätzen Sie ...?" nicht nur durch Österreichs Privathaushalte, sondern stattet auch dem Bundeskanzleramt einen Besuch ab. Im "Kulturmontag" steht der österreichische Starkomponist Leo Fall im Mittelpunkt, dessen Operetten seit einiger Zeit ihre Renaissance erleben und mit großem Erfolg neuinszeniert werden. Nina Horowitz beschäftigt sich im Spätabend mit dem Stiegenputzen in Mietshäusern und präsentiert eine Reportage aus dem Jahr 1972 über das harte Los der Hausbesorger. Im Anschluss zeigt ORF III Kultur und Information den Aktionskünstler Hermann Nitsch in einem "Best of Club 2" aus dem Jahr 1981: eine Diskussion über Kunstskandale.

"Was schätzen Sie ...?" (20.15 Uhr)

Wertloser Krempel oder alte Schätze? Wenn ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe durch die Schatzkammern von Herrn und Frau Österreicher streift und Antiquitäten unter die Lupe nimmt, die ihren Besitzern lieb und teuer sind, handelt es sich nicht immer um Gegenstände, die auch kunsthistorisch von hohem Wert sind. Eine Beurteilung diesbezüglich liefern die Schätzmeister des Wiener Dorotheums. Hat sich Herr Seiferts Reise nach Wien bezahlt gemacht und ist das unbekannte Blumenbild des Waldviertlers tatsächlich das Werk eines berühmten Künstlers? Die Experten finden es heraus. Damit ist Karl Hohenlohes Wissensdurst aber längst nicht gestillt. Neben dem Wert eines alten Schmuckstückes, das Frau Steaps von ihrer Großmutter geerbt hat, interessiert ihn, warum im Bundeskanzleramt gleich zwei Staatsvertragsbilder an der Wand hängen.

"Kulturmontag mit art.genossen" (21.05 Uhr)

Er war ein Genie und galt gleichzeitig als Enfant terrible. Er verdiente Unsummen und hatte dennoch ständig Schulden: Leo Fall, der rundliche, gemütliche Mann, der die frivolsten Operetten seiner Zeit schrieb, verkaufte seine Werke bis London, New York und Rio. Als Spross einer jüdischen Familie wurde er im Jahr 1873 in Südmähren geboren und ebenso berühmt, begehrt und viel gespielt wie seine Konkurrenten Franz Lehár und Emmerich Kálmán. Seit einiger Zeit erleben die Operettenmelodien des österreichischen Komponisten und Kapellmeisters ihre Renaissance und kehren mit großem Erfolg auf die Theaterbühnen zurück. In der Wiener Volksoper darf sich das Publikum derzeit über eine Neuinszenierung der Operette "Madame Pompadour" mit Sopranistin Annette Dasch in der Hauptrolle freuen. Regisseur Thomas Macho widmet dem Starkomponisten eine umfangreich recherchierte Dokumentation.

Fernsehen wie damals "Panorama - Klassiker der Reportage:
Hausmeister" (23.30 Uhr)

In einer von Walter Pissecker gestalteten Reportage aus dem Jahr 1972 über das Stiegenputzen in Mietshäusern nimmt Moderatorin Nina Horowitz das wahrlich nicht einfache Los der Hausmeister unter die Lupe. Für viele gelten sie als die eigentlichen Hausherren, die bereits lange vor ihren Mietern über so manche Dinge Bescheid wissen. Dieser Job ist aber keinesfalls einfach, denn nicht alle Hausparteien sind pflegeleicht. Für einen Hausmeister gilt deshalb folgender Grundsatz: "Nach dem Stiegenputzen ist vor dem Stiegenputzen".

Fernsehen wie damals "Best of Club 2: Skandalkunst - Kunstskandal" (23.55 Uhr)

Um Mitternacht sorgt in einem "Best of Club 2" vom 5. November 1981 die "Skandalkunst" von Hermann Nitsch für Aufruhr. Seine Aktionen an der Universität Wien wurden zum Anlass genommen, über Kunstskandale zu diskutieren und die Kunst selbst zum Skandal zu machen. Journalist Karl Löbl spricht mit prominenten Gästen wie Hermann Nitsch und dem österreichisch-irischen Künstler Gottfried Helnwein.

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