Rudas: Graf-Rücktritt überfällig - Strache bei FPÖ-Landesparteitag zu durchsetzungsschwach, um für Ordnung in FPÖ zu sorgen

FPÖ will mit Rundumschlägen von Affäre Graf ablenken - Kein einziger konstruktiver Vorschlag von Strache

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas übt im Zusammenhang mit der Causa Graf schwere Kritik an FPÖ-Chef Strache. "Seit mehreren Wochen beherrscht die Affäre um Martin Graf jetzt schon die Schlagzeilen und ebenso lang drückt sich Strache jetzt schon vor klaren Entscheidungen und Aussagen. Und auch beim heutigen FPÖ-Landesparteitag war Strache zu durchsetzungsschwach, um Österreichs Politik endlich von solchen Leuten wie Martin Graf zu befreien, die dem Ansehen der Politik schweren Schaden zufügen", sagte Rudas heute, Sonntag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Statt andere anzupatzen, sollte sich Strache lieber um seine eigene Partei kümmern, wo es an allen Ecken und Enden Probleme und höchst aufklärungswürdige Dinge gibt", betonte Rudas. Doch Strache sei wieder einmal nur durch unqualifizierte Wortmeldungen und viel heiße Luft aufgefallen, statt endlich für Ordnung in der FPÖ zu sorgen. "Offenbar ist Strache zu durchsetzungsschwach oder nicht willens, Graf aus der FPÖ zu schmeißen. Genau dieser Akt politischer Sauberkeit wäre aber längst überfällig", so Rudas mit Blick auf die schweren Vorwürfe, die gegen Graf erhoben werden. Zum angeblichen Beweis in Sachen falsche Berufsbezeichnung von Martin Graf, den Strache heute präsentiert hat, hielt Rudas fest: "Es existieren mehrere FPÖ-Presseaussendungen, in denen die FPÖ Martin Graf als 'Rechtsanwalt' bezeichnet hat. Solche Fakten lassen sich auch durch beharrliches Negieren nicht aus der Welt schaffen".

Für Rudas ist klar: "Von der FPÖ und von Strache war auch heute wieder kein einziger konstruktiver Vorschlag zu hören, sondern nur Realitätsverweigerung und Rundumschläge, die aber nicht von der Affäre Graf ablenken können. Mit so einer Partei ist kein Staat zu machen", betonte Rudas. (Schluss) mb/up

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