BZÖ-Bucher: Kerneuropa statt Eurokalypse!

Felderer bestätigt Notwendigkeit schneller Reformen

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher tritt angesichts
der heutigen ORF-Pressestunde mit dem scheidenden IHS-Chef und Vorsitzenden des Staatsschuldenausschusses Bernhard Felderer für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten ein. "Österreich muss für ein Kerneuropa eintreten, ansonsten wird die Eurokalypse kommen und die Union mitsamt Euro zerstören, was niemand haben will. Es braucht ein stabile Kernzone mit einem starken Euro und hoher Integration." Felderer selbst habe davon gesprochen, dass wenn Griechenland über 10 Jahre brauche, um sich wieder selbst finanzieren zu können, der Ausstieg der Griechen aus dem Euro günstiger komme. "Europa hat derzeit die Wahl zwischen Pest und Cholera, auch weil die verantwortlichen Politiker viel zu lange gezögert und viel zu viel in Fässer ohne Boden gezahlt haben, statt wie vom BZÖ von Anfang an gefordert, einen klaren Schnitt zu machen", so Bucher. Wenn Bundeskanzler Werner Faymann heute davon spreche, dass Europa sich auf drohende Kettenreaktionen vorbereiten müsse, "dann frage ich mich, in welcher Welt dieser Bundeskanzler lebt. Seit Jahren kracht der Euro und jetzt verlangt Faymann, dass man sich vorbereiten müsse. Faymann ist kein Krisenmanager, Faymann ist eine einzige Krise."

Der BZÖ-Chef sieht sich von Felderer auch in seiner Forderung nach umfassenden Reformen in Österreich unterstützt. "Österreich verliert in allen Standortrankings an Boden. Nur mehr die Wirtschaft und die hervorragenden Mitarbeiter stützen das Land, die Politik und Verwaltung fallen zurück. Es braucht eine Reformoffensive, speziell im Bereich der Verwaltung". Das BZÖ habe mit seinem Konzept "Österreich neu bauen" hier bereits eine Gebrauchsanweisung vorgelegt. Klare Worte habe Felderer auch beim Bankenpaket gefunden. "Das Geld ist weg. Die Bankenmilliarden sehen die Steuerzahler nie wieder. Aber SPÖ und ÖVP sprechen noch immer von einem guten Geschäft. Noch mehr so gute Geschäfte Marke Fekter/Faymann und Österreich ist endgültig bankrott. Das BZÖ fordert: Reformieren, sparen und kein Geld mehr an Pleitestaaten und marode Banken", so Bucher abschließend.

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