"trend": OMV baut 2011 die Top-Position als umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs weiter aus

Der russische Gasriese Gazprom rückt von Rang Fünf auf Rang Zwei vor, Rewe liegt weiterhin vor Spar.

Wien (OTS) - Österreichs Top-Unternehmen, der internationale und integrierte Öl- und Gaskonzern OMV, steigerte mit seinen 29.000 Mitarbeitern seinen Umsatz 2011 um satte 46 Prozent auf 34.053 Millionen Euro. Damit konnte die OMV AG nicht nur die krisenbedingte Delle 2009 ausbügeln, als der Umsatz um knapp 30 Prozent auf 17.917 Millionen eingebrochen war. Auch der Spitzenumsatz von 2008 mit 25.543 Millionen Euro wurde um 33,3 Prozent getoppt. Ausschlaggebend dafür waren die deutlich gestiegenen Rohöl- und Produktpreise sowie die höheren Gasverkaufsmengen, aber auch die erstmalige Vollkonsolidierung der türkischen Petrol Ofisi, dem führenden Mineralölunternehmen im türkischen Tankstellen- und Großkundengeschäft.

Auch die österreichische Tochtergesellschaft des russischen Gaskonzerns Gazprom, die Gazprom Neft Trading GmbH, profitierte von der positiven Ölpreisentwicklung und steigerte den Umsatz um 26 Prozent auf 14.532 Millionen Euro. Damit katapultierte sich der Handelsbetrieb, der ausschließlich im Ausland tätig ist, von Rang Fünf auf Rang Zwei der heimischen Unternehmen.

Der Bauriese Strabag SE rutschte somit auf Rang 3 ab, obwohl die Bauleistung um gut zwölf Prozent auf 14.326 Millionen Euro gestiegen war. Mit 76.866 Mitarbeitern (plus 4,4 Prozent gegenüber 2010) ist der diversifizierte Baukonzern freilich noch immer der größte Arbeitgeber des Landes, gefolgt von Rewe mit 74.583 Beschäftigten per Jahresende und Spar mit 74.000 im Jahresdurchschnitt. Die beiden Handelsriesen lieferten sich auch 2011 wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit einem Bruttoumsatz von 12.380 Millionen Euro lag die Österreich-Tochter des deutschen Konzerns (Rang 4) um 1,9 Prozent vor der Nummer 5, dem heimischen Familienunternehmen Spar.

An den Rängen 6 bis 10 änderte sich nichts: Während der Linzer Stahlkonzern Voestalpine (Rang 6) mit 12.058,2 Millionen Euro (plus 10,1 Prozent) einen neuen Rekordumsatz erzielte und damit die Konsensschätzung der Analysten in Höhe von 11.729 klar übertreffen konnte, legte der Bludenzer Aluminiumhändler und Aluminiumpressbolzenproduzent Steinacher (Rang 8) nach dem rasanten Wachstum der letzten Jahre mit erwirtschafteten 8.997 Millionen Euro (-0,5 Prozent) eine Verschnaufpause ein. Die Porsche Holding (Rang 7) steigerte ihren Absatz um 8,7 Prozent auf 11.300 Millionen Euro, die Magna International Europa AG (Rang 9) mit den von Oberwaltersdorf aus geleiteten Aktivitäten in Europa gar um 25,3 Prozent auf 8.651 Millionen Euro. Der Produzent von hochwertigen Kunststoff-Rohstoffen und Basischemikalien, die Borealis AG, an der die OMV 36 Prozent hält, legte um 13,1 Prozent zu.

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