Rudas zu neuen Vorwürfen gegen Graf: Strache soll das Parlament endlich von Martin Graf befreien

Der FPÖ-Funktionär schadet dem Ansehen der Institution des Nationalrates enorm

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas fordert neuerlich von FP-Chef Strache den Rückzug von Martin Graf als Dritter Nationalratspräsident. Laut dem aktuellen Bericht einer Tageszeitung wurde Graf im Jahr 1994 auf dem amtlichen Wahlvorschlag zu den Nationalratswahlen als "Rechtsanwalt" tituliert, obwohl er zwischen 1992 und 2002 lediglich Rechtsanwaltsanwärter war. "Das Fass ist übergelaufen, Herr Strache. Nachdem der Burschenschafter Martin Graf offenbar nicht genug Ehrgefühl aufbringt, um selbst zurückzutreten, muss sein Parteichef eingreifen und das österreichische Parlament von der Person Graf befreien. Jeder weitere Tag mit Graf als Nationalratspräsident schadet dem Ansehen des Hauses und unserer Demokratie", kritisiert Rudas. ****

"Zuletzt ist Martin Graf durch die skandalöse Stiftungs-Affäre aufgefallen, Grafs korporierte Mitarbeiter haben Artikel beim rechtsradikalen 'Aufruhr'-Versand bestellt, Graf selbst vergleicht das Parlament in einem Interview mit einem 'Narrenturm'. Was muss noch alles passieren, bis Graf oder Strache realisieren, dass hier längstens die Konsequenzen gezogen werden müssen?", so Rudas. (Schluss) gd

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