FCG Jugend: WB Sorge um Lehre gerechtfertigt, ohne Verbesserungen in der Ausbildung helfen aber weder Imagekampagnen noch Berufsberatung.

FCG Jugend zeigt sich erfreut, dass jahrelange Gewerkschaftforderung aufgegriffen wurde

Wien (OTS/FCG) - Die FGC Jugend steht der Forderung des Wirtschaftsbundes, dass es mehr Berufsberatung in den Schulen braucht, die auch die Lehrberufe thematisieren, positiv gegenüber. Dabei sollte man auch daran arbeiten, was man dort in der Schule an die Schülerinnen und Schüler verkaufen möchte. "Ich stelle mir den Vertreter der Unternehmer vor, wie er vor einer Schulklasse die Arbeitsbedingungen bei Charterline als erstrebenswert darstellen oder erklären möchte, wie Jugendliche, die über mehrere Jahre einen Beruf gelernt haben, in so hoher Dichte durch die Lehrabschlussprüfung durchfallen können", so die Bundesvorsitzende der FCG Jugend, Caroline Hungerländer. Aufklärung über die Chancen der Lehre ist ein wichtiges Anliegen, dass die FCG Jugend unterstützt, dabei darf man aber die Probleme nicht aus den Augen verlieren.

Die duale Berufsausbildung ist eine große Chance für all jene, die das Glück haben, in einen gut ausbildenden Betrieb eine Lehrstelle zu finden. Es ist daher aus der Sicht der FCG Jugend nicht einzusehen, dass es bei sämtlichen Förderungen der dualen Berufsausbildung durch die öffentliche Hand gar keine Qualitätskriterien gibt. "Wir müssen weg vom Gießkannenprinzip in der Förderung der Lehre und hin zu einer Kultur der Unterstützung von Qualität und zusätzlichen Bildungsangeboten in der Lehre", so Hungerländer.

Erfolgreich kann die duale Ausbildung auch in Zukunft nur dann sein, wenn es nicht darum gehe, in den Schulen um jene zu fechten, die man am effektivsten über zwei, drei oder vier Jahre im Betrieb einsetzen könne. Das Angebot an die Jugendlichen müsse stimmen und daran müsse man konsequent weiterarbeiten.

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