Kinderfreunde - SP-Vettermann ad VP-Leeb: "Zusätzliche Qualitätssicherung bei Kinderbetreuungseinrichtungen willkommen"

Interne Kontrollen bei Kinderfreunden zeigten sofortige Wirkung

Wien (OTS/SPW-K) - "Jede Art der zusätzlichen Qualitätssicherung bei Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien sind willkommen. Regelmäßige Kontrollen der Stadt stehen aber selbstverständlich auf der Tagesordnung. Die Qualitätssicherung bei den Wiener Kinderfreunden funktioniert", betont der Wiener SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann in einer Replik auf die heutige Aussendung von VP-GRin Isabella Leeb.

Bei der Causa, die schon Ende letzter Woche von einer betroffenen Mutter zur Anzeige gebracht worden war, "haben die Verantwortlichen innerhalb von wenigen Stunden reagiert und den Beschuldigten mit sofortiger Wirkung suspendiert. Somit haben auch die internen Kontrollen der Kinderfreunde gegriffen, indem gleich vor Ort entsprechende Maßnahmen gesetzt wurden", so Vettermann weiter.

Hintergrund der vor wenigen Tagen erst ins Rollen gebrachten Affäre, wegen des Hantierens mit Desinfektionsmittel in einem Wiener Kinderhort sei ein interner Konflikt zwischen zwei Kolleginnen und Teilen der Eltern - einer Eltern-Initiative bestehend aus sechs Eltern - die für eine der beiden Partei ergriffen hatten. Aus diesem Grund hätten die Kinderfreunde einen externen Konfliktcoach eingesetzt und über einen längeren Zeitraum versucht, die Situation im Team gemeinsam zu lösen. Da dies nicht fruchtete hat man sich entschlossen, die KollegInnen des Teams (mit Ausnahme des suspendierten Assistenten) ab September an anderen Standorten einzusetzen. So kann das neue Betreuungsteam im Herbst - unbelastet durch die Vorfälle - mit den Kinder und Eltern neu durchstarten.

"Im vorliegenden Fall handelt sich in erster Linie um einen Konflikt im Team, bei dem einige Eltern Partei ergriffen haben. Auslöser des so genannten "danclor-Falls" waren einige Kinder, die ihrem Hort-Assistenten - wohlmeinend - beim Desinfizieren der Toiletten zur Hand gehen wollten und nun indirekt die Leidtragenden dieser parteipolitischen Skandalisierung geworden sind. Wichtig ist, dass in beiden Fällen die Kinderfreunde die richtigen Schritte sofort gesetzt haben und von den Verantwortlichen sofort Konsequenzen gezogen wurden, um etwaige Missstände zu bereinigen", Vettermann abschließend.

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