ORF III erkundet den Hochschwab, erinnert an den "D-Day" im Jahr 1944 und überlässt die "Erlebnis.Bühne" dem Publikum

Am 9. und 10. Juni im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information taucht am Samstag, dem 9. Juni 2012, in die Gewässer des steirischen Hochschwab, die einst Landwirtschaft und Industrie rund um den Berg prägten und mittlerweile auch Wien und Graz nicht verdursten lassen. Im Hauptabend zeichnen zwei Dokumentationen aus unterschiedlichen Perspektiven die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 nach. Einen Beitrag für die Lachmuskeln liefert wie gewohnt "Kult.reloaded" mit einem Blick durch das "Zeitventil" und launigen Ratschlägen zum "Ehekrieg und Frieden" von Ernst Waldbrunn, Elfriede Ott und Heinz Conrads.
Am Sonntag, dem 10. Juni, vertraut ORF III auf den Geschmack der Zuseherinnen und Zuseher und überlässt ihnen die Entscheidung über das Hauptabendprogramm. Zur Auswahl stehen Christian Thielemanns Neuinterpretation der schönsten Melodien von Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe" und Edita Gruberova als Elizabeth I. in Gaetano Donizettis "Roberto Devereux".

Samstag, 9. Juni 2012

Unser Österreich: "Land der Berge: Hochschwab" (19.30 Uhr)

Ein Berg - mehr als nur ein beliebtes Kletterziel: der steirische Hochschwab. Sein Wasser versorgte jahrtausendelang die Landwirtschaft rund um den Berg und trieb die Blasbälge der Radwerke der gewinnbringenden Eisenindustrie, heute versorgt er die Bewohner von Graz und Wien mit hochwertigem Trinkwasser. Mit seinen 2.277 Metern ist er die höchste Erhebung der sogenannten "Schwabenhochfläche" der Hochschwabgruppe. Da seine Südwände Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade bieten, ist er ein gefragtes Ziel unzähliger Bergfreunde. Faszinierende Naturerlebnisse liefert auch die begrenzende Salza: Der Gebirgsfluss galt lange Zeit als wichtiger Verkehrsweg und ist seit vielen Jahren ein Eldorado für Wildwasserfahrer. Nicht weniger spannend ist die Geschichte des einst gefangenen Wassermanns, der für seine Freilassung ewiges Erz aus dem Erzberg versprochen hatte: eine sagenhafte "Land der Berge"-Dokumentation.

zeit.geschichte: "Invasion in der Normandie. Zeitzeugen über den D-Day im Juni 1944" (20.15 Uhr)

Es war eine der größten militärischen Aktionen des Zweiten Weltkriegs und ging als Tag der Entscheidung in die Geschichte ein. Entgegen aller Erwartungen startete am 6. Juni 1944 um 6.30 Uhr bei Schlechtwetter und Ebbe die Invasion an der französischen Atlantikküste. Mit der Landung der Alliierten in der Normandie wurde der Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation Nazi-Deutschlands eingeleitet. In einer ersten Angriffswelle näherten sich 34.000 Soldaten der Küste, unter ihnen befanden sich auch gebürtige Österreicher.
Regisseur Karo Wolm lässt Zeitzeugen über die damaligen Erlebnisse erzählen und stellt anhand sehr persönlicher Erinnerungen die Vorgänge rund um den sogenannten "D-Day" nach. Eine berührende Dokumentation über die anfängliche Begeisterung für den Kampf, die Angst, als es wirklich ernst wurde, und die späteren erbitterten Gefechte. Rücksicht oder Gnade gab es in dieser Situation keine: Wer nicht schoss, wurde erschossen.

zeit.geschichte: "D-Day: Von Pearl Harbor bis in die Normandie" (21.05 Uhr)

Als US-Geheimdienstmitarbeiter und einer der wichtigsten Regisseure der Filmgeschichte erhielt Commander John Ford im April 1944 den wichtigsten Auftrag seiner Geheimdienstkarriere: Der vierfache Oscar-Preisträger sollte dabei helfen, das größte Landungsunternehmen der Geschichte, die Invasion in der Normandie, vorzubereiten und diese mit seinen Kameras zu filmen. Hunderte Stunden Filmmaterial, von denen kaum etwas auf die Kinoleinwände kam. Der Großteil verschwand nach dem Jahr 1944, bis es Jahrzehnte später im Washingtoner Nationalarchiv wiederentdeckt wurde. 68 Jahre nach der Invasion beeindrucken die Farbaufnahmen immer noch durch ihre bestechende Qualität: Verwundete werden abtransportiert, Helfer verschnüren Gefallene in Leichensäcke, jeder Tropfen Blut ist echt.

Kult.reloaded: "Das Zeitventil: Das aktuelle Fernsehbrettl" (22.05 Uhr)

Wie wichtig es ist, dass man die Zeitung richtig liest, verraten Peter Wehle, Gerhard Bronner, Eva Pilz, Fritz Muliar, Erich Frank, Kurt Sobotka und Gerhard Steffen bei ihrem Blick durch das Zeitventil: Es wird politisiert, kritisiert, gejammert, angeklagt und diskutiert, aber vor allem wird das Publikum zum Lachen gebracht. Und eines steht fest: Für gute Stimmung sorgt "einmal der Gigel und einmal der Gogel."

Kult.reloaded: "Ehekrieg und Frieden" (23.20 und 23.50 Uhr)

Im Anschluss liefern sich Ernst Waldbrunn, Elfriede Ott und Heinz Conrads einen heiteren Schlagabtausch zum Eheleben und sorgen mit ihren Tipps und Tricks für einen launigen Ausklang des ORF-III-Samstagabends.

Sonntag, 10. Juni 2012

"Erlebnis.Bühne"-Crowdsourcing mit Barbara Rett: "Gala - Die lustige Witwe" oder "Roberto Devereux" (20.15 Uhr)

ORF III Kultur und Information lässt die Zuseher voten und präsentiert eine "Erlebnis.Bühne" ganz nach deren Geschmack. Zur Auswahl stehen ein Galaabend an der Semperoper unter dem Dirigat von Christian Thielemann mit den schönsten Highlights von Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe" und Gaetano Donizettis "Roberto Devereux" mit Edita Gruberova.
Christian Thielemann verleiht den beliebten Melodien des Lehár-Werks eine neue Interpretation ohne den Unterhaltungswert zu schmälern, und die slowakische Sopranistin mit dem Beinamen "Königin der Koloratur" triumphiert als Elizabeth I. von England. Keine leichte Entscheidung für die Opernfans, denn Renée Fleming und Christopher Maltman stehen Edita Gruberova, der Primadonna assoluta des Belcanto, in nichts nach. Welche Superstars das Rennen machen, kann das Publikum auf tv.orf.at/ORFdrei beeinflussen.

Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "Aus Schönbrunn - Galanacht der Stars" (22.10 Uhr)

Placido Domingo, Anna Netrebko und Rolando Villazón stehen danach im Mittelpunkt, wenn ORF III Kultur und Information das Gipfeltreffen der Weltstars aus dem Ehrenhof vor dem Schloss Schönbrunn präsentiert. Begleitet werden die Publikumslieblinge vom Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Bertrand de Billy. Dargeboten werden beliebte Arien und Duette aus der Opern- und Operettenliteratur.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0003