Csörgits: Pensionskonto trägt zur langfristigen Sicherung der Pensionen bei und macht das System einfacher und übersichtlicher

Wien (OTS/SK) - "Die Berechnungen, die im Nachrichtenmagazin 'Format' zur Entwicklung der Pensionen in den nächsten 20 Jahren angestellt werden, sind durchwegs falsch und stellen dem Wirtschaftsforscher Ulrich Schuh kein besonders gutes Zeugnis aus", betont SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits heute, Freitag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. So wird in Format behauptet, durch die Umstellung auf das Pensionskonto ab 1.1.2014 werden die staatlichen Pensionen in den nächsten zehn Jahren um 15 und ab 2030 um ein Viertel reduziert. "Das ist stimmt nicht, denn bei der Umstellung auf das Pensionskonto wurde auch ein Verlustdeckel eingezogen, wodurch es zu Verlusten von maximal drei Prozent kommen kann. Vielmehr wird es sogar Gewinner geben, die besser als bisher abschneiden - nämlich Frauen, die in jungen Jahren berufstätig waren und später aufgrund von Mutterschaft unterbrochene Erwerbskarrieren aufweisen, außerdem Menschen, die bereits jung invalid geworden sind", stellte Csörgits klar. ****

"Die Bundesregierung hat viele Anstrengungen unternommen, um das staatliche Pensionssystem für die kommenden Jahrzehnte sicher zu machen. Mit den jüngst beschlossenen Maßnahmen können wir dieses Ziel auch erreichen. Ausschlaggebend für ein sicheres Pensionssystem sind eine hohe Beschäftigung und ein gut funktionierender Arbeitsmarkt. Diese Voraussetzungen sind derzeit sehr gut erfüllt, wir müssen alles daran setzen, dass unsere Jugend weiterhin gute Chancen auf einen ordentlichen Job hat und dass Ältere länger gesund im Erwerbsleben bleiben können. Dann wird die Zahl der Mindestrentner - wie in Format behauptet - auch in 20 Jahren im Vergleich zu heute nicht steigen. Das Pensionskonto ist ein wichtiger Beitrag dafür, dass das System einfacher und übersichtlicher wird und dass die Menschen letztendlich länger im Erwerbsleben bleiben", sagte Csörgits.

Der positive Aspekt in dem Format-Artikel ist, dass herausgearbeitet wurde, dass die erste Säule unserer Altersvorsorge wesentlich stabiler ist als die börsenfinanzierte zweite und dritte Säule. Die Schwankungen die es in der Privatvorsorge aufgrund der instabilen Finanzmärkte gibt, wirken sich sofort negativ auf die Pensionshöhe aus. Es ist daher wesentlich sinnvoller, die erste Säule weiter zu stärken, die Kürzungen der staatlichen Prämien bei der privaten Vorsorge seien daher eine richtige Maßnahme, schloss Csörgits. (Schluss)sv/bj

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