SOS Mitmensch fordert rasche Umsetzung der Menschenrechtsvorschläge des Europarats

Menschenrechtskommissar unterstreicht NGO-Forderung nach Zugang zu Lehre und Arbeit für Asylsuchende

Wien (OTS) - SOS Mitmensch ist erfreut über die deutlichen Worte des Europarats zu den Rechten von Asylsuchenden, Frauen und Menschen mit Behinderung in Österreich und fordert die rasche Umsetzung der Vorschläge von Menschenrechtskommissar Nils Muiznieks.

Muiznieks betonte nach seinem Besuch in Österreich die dringende Notwendigkeit, den Zugang zu Lehre und Arbeitsmarkt sowie zu qualitativ hochwertiger Rechtsberatung für Asylsuchende sicherzustellen. Darüber hinaus sprach er sich für die Gleichbezahlung von Frauen und die Eliminierung von Barrieren für Menschen mit Behinderung aus.

"Der Menschenrechtskommissar hat sofort erkannt, dass sich Österreich durch den für Asylsuchende blockierten Zugang zum Arbeitsmarkt ins eigene Fleisch schneidet. Asylsuchende werden durch die oft jahrelangen Wartezeiten zermürbt und dequalifiziert und haben es dann später nicht nur doppelt, sondern dreifach schwer ins Berufsleben zu finden. Es ist sehr zu hoffen, dass der Sozialminister, die Innenministerin und andere VerantwortungsträgerInnen die klugen Anregungen des Europarats ernst nehmen und so bald wie möglich in die Tat umsetzen", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

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