BZÖ-Bucher: Alle 33 Minuten ein Wohnungseinbruch - Aufklärungsrate 9,5 Prozent

Wien (OTS) - Laut dem offiziellen Bericht "INNEN.SICHER. FÜR SICHERHEIT. FÜR ÖSTERREICH. 2012" des Innenministeriums wurde im Jahr 2010 alle 33 Minuten in Österreich in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen. 71 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen sind Ausländer. Die Aufklärungsrate bei Wohnungs- und Hauseinbrüchen liegt bei durchschnittlich 9,5 Prozent, das bedeutet: 90.5 Prozent der Einbrüche bleiben unaufgeklärt: Wenn man jedwede Form des Einbruchsdiebstahls - also beispielsweise auch Autoeinbrüche -einberechnet, kommt man 2010 auf 60.557 Einbruchsdiebstähle, das wäre sogar alle 8,6 Minuten ein Einbruch, bei einer Aufklärungsrate von 11,6 Prozent, also 88,4 Prozent unaufgeklärte Delikte. BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher: "Nur jeder zehnte Wohnungseinbruch wird aufgeklärt, Kriminaltouristen haben in Österreich leichtes Spiel. Das BZÖ fordert mehr Polizisten, die zeitweise und unangekündigte Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Ost- und Südgrenzen Österreichs, genauso wie verstärkte Schwerpunktkontrollen im Hinterland. Außerdem muss es eine noch stärkere Information der Österreicherinnen und Österreicher über die Möglichkeiten seine eigenen vier Wände zu schützen geben. Je stärker Österreich kontrolliert, desto eher werden die Kriminaltouristen einen großen Bogen um Österreich machen. Tausende Österreicher werden jährlich Opfer von Einbrüchen. Ein Gefühl der Unsicherheit bleibt den Opfern ein leben lang. Der Staat hat die Aufgabe den Bürgern Sicherheit zu geben, das fordern wir als BZÖ von der Regierung ein. Das Innenministerium hat zwar bereits reagiert, die Anstrengungen müssen jedoch vergrößert werden ."

Die Einbruchsdiebstahlszahlen in Wohnungen und Einfamilienhäuser aus dem Jahr 2010: So konnten lediglich 1.784 Tatverdächtige wegen Einbrüchen in Wohnungen und bewohnte Einfamilienhäuser ermittelt werden, obwohl 14.646 Fälle angezeigt wurden. Unter dem Gesichtspunkt "Kriminalitätstourismus" erschreckt, dass von den 1784 ermittelten Tatverdächtigen stolze 71% bzw. 1270 Personen keine Inländern waren (19% aus Serbien; jeweils 7% aus Mazedonien/ Rumänien/ Polen; 5% Ungarn; 26% aus anderen Nationen). Ebenso erschreckend sind die Aufklärungsquoten: Nur 7,3% der Wohnungseinbrüche und 11,7% der Einbrüche in bewohnte Einfamilienhäuser konnten aufgeklärt werden. Rechnet man die Zahl der Einbrüche in unbewohnte Häuser dazu, lag die Zahl der Anzeigen im Jahr 2010 bei 15.747. (Fast unverändert im Jahr 2011: 15.616) Viel höher liegt die Zahl, wenn man beispielsweise noch die Einbrüche in Büro- oder Geschäftsräume - im Jahr 2010 wurden 9018 Fälle angezeigt -, Einbrüche in Gaststätten und Beherbergungsbetriebe - im Jahr 2010 wurden 4.448 Fälle angezeigt - oder die 17.385 Anzeigen wegen Einbrüchen in Kraftfahrzeuge hinzurechnet . Nachdem die Wohnungs-/Hauseinbruchszahlen im Jahr 2010 gegenüber 2009 gesunken sind, sind die nun wieder stagnierenden Einbruchszahlen alarmierend. Die Aufklärungsquoten sprechen eine eigene Sprache!

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