Allianz Crashtest bei Fanfahrten: Rote Karte für Gurtmuffel

Wien (OTS) - In den kommenden Wochen kann es auf den Fanmeilen anlässlich der Fußball-Europameisterschaft turbulent zugehen: Siege werden lautstark gefeiert, seit einigen Jahren immer öfter per Auto-Korso. Ein aktueller Crashtest des Allianz Zentrums für Technik dokumentiert drastische Folgen für unvorsichtige Autopassagiere -schon 40 km/h können schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben. Die Allianz rät daher zu einer defensiven Fahrtaktik - mit dem Sicherheitsgurt in der "Startaufstellung".

Nach einem Sieg bei einem Fußball-Großereignis ist die Euphorie bei den Fans riesig - im Autokorso sitzen Mitfahrende in den Fensteröffnungen, lehnen aus dem Fahrzeug oder machen es sich bei Cabrios auf dem Verdeck bequem. Das kann fatale Folgen haben: "In allen diesen Fällen werden die Fans während eines Unfalls nicht vom Lebensretter Nummer eins, dem Sicherheitsgurt, geschützt", erklärt Dr. Johann Oswald, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in Österreich.

Crash mit 40km/h kann tödlich sein

Tests im Allianz Zentrum für Technik (AZT) belegen nun erstmals schwerwiegende Folgen: Im Forschungszentrum der Allianz wurde der Aufprall eines Autos bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h auf ein stehendes Fahrzeug simuliert, um die Gefahren bei falschem Verhalten im Autokorso aufzuzeigen. Im Versuchsfahrzeug saßen zwei ungesicherte und ein korrekt angeschnallter Dummy. Der angeschnallte Fahrerdummy hat seine Sitzposition beibehalten, wurde durch Gurt und Airbag geschützt und wäre unverletzt geblieben. Der zweite Dummy saß im Fensterrahmen hinter dem Fahrer und wurde aus dem Auto geschleudert. Dabei prallte er zunächst gegen den Türholm und den Fensterrahmen der Fahrertür und stürzte schließlich aus einem Meter Höhe auf den harten Asphalt. Schwerste Verletzungen im Becken- und insbesondere im Brustbereich wären die Folge gewesen. Der dritte Dummy stand während des Versuchs auf dem Beifahrersitz und ragte mit dem Oberkörper aus dem Schiebedach. Durch den Aufprall wurde er nach vorne gedrückt, was schwere Verletzungen im Brustbereich und den inneren Organen zur Folge gehabt hätte. "Die beiden ungesicherten Fans hätten bei einem solchen Unfall mit großer Wahrscheinlichkeit schwere oder sogar tödliche Verletzungen erlitten", erklärt Oswald.

Defensiv-Taktik: Sicherheitsgurt als Lebensretter

Um dies zu vermeiden, rät die Allianz, auch in Feierlaune nur richtig gesichert im Auto zu fahren. "Wir wollen, dass die Fans auch in Zukunft Fußballsiege mit einem Autokorso feiern können. Der Sicherheitsgurt sollte aber in der Startaufstellung jedes Fans gesetzt sein", so Oswald abschließend.

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