- 06.06.2012, 11:07:16
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ÖH Salzburg tritt dem Verein zur Verein zur Förderung der Regional Stadt Bahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich bei
Der Zentralraum Salzburg braucht dringend ein integriertes Konzept für den ÖV, das RSB-Konzept kann die Verkehrsmisere langfristig lösen und kostengünstige Mobilität sicherstellen
Salzburg (OTS) - In der letzten Sitzung der ÖH
Universitätsvertretung Anfang Mai wurde der Vereinsbeitritt
einstimmig beschlossen. Diese Woche wurde der Beitritt auch vom
Verein zur Förderung der Regional Stadt Bahn
Salzburg-Bayern-Oberösterreich bestätigt. "Gerade junge Menschen in
Ausbildung haben ein sehr hohes Mobilitätsbedürfnis. Zudem hat die
Uni Salzburg österreichweit den höchsten PendlerInnenanteil."
begründet Simon Hofbauer vom ÖH Vorsitzteam den Vereinsbeitritt. "Es
ist längst überfällig, dass die Weichen für ein flächendeckendes,
leistungsfähiges und vor allem leistbares Öffentliches
Verkehrssystem gestellt werden. Ein solches kann auch innerstädtisch
nicht ohne Schienenverkehr auskommen. Salzburgs O-Busse können diesem
Anspruch schon lange nicht mehr gerecht werden, was sich etwa in der
langsamen Geschwindigkeit, den vergleichsweise niedrigen
Fahrgastzahlen und den hohen Kosten zeigt.", so Hofbauer weiter.
"Öffentlicher Verkehr muss über Stadt-, Gemeinde- und Landesgrenzen
hinaus gedacht werden, es muss endlich Schluss sein mit dem
verkehrspolitischen Schrebergartendenken!", fordert Tobias Aigner vom
ÖH-Vorsitzteam. "Die Idee einer überregionalen Regional-Stadt-Bahn
bietet genau diese Möglichkeit. Daher unterstützen wir diese
Initiative und fordern die verantwortlichen PolitikerInnen in Stadt,
Land und Bund auf dieses Projekt rasch umzusetzen" so Aigner weiter.
"Die Kosten für Mobilität steigen seit Jahren überproportional. Es
ist daher ein zentraler Vorteil, dass das RSB-Konzept vorsieht, die
Verkehrsinfrastruktur in öffentlicher Hand zu behalten und nicht in
externe Gesellschaften auszulagern, die ständig von Privatisierungen
bedroht sind" streicht Su Karrer vom ÖH-Vorsitzteam hervor. "Wir
freuen uns, dass sich im RSB-Verein verkehrspolitische VordenkerInnen
über alle Parteigrenzen hinweg engagieren und für eine längst
überfällige Reform des Öffentlichen Verkehrs kämpfen. Die ÖH Salzburg
wird in diesem Verein die Interessen der 17.000 Studierenden der
Universität Salzburg vertreten" schließt Karrer.
Rückfragehinweis:
Simon HOFBAUER
ÖH-Vorsitzteam
vorsitz@oeh-salzburg.at
0664/88663218
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