- 06.06.2012, 09:48:35
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VP-Holawatsch: Seltsame Form der Bürgernähe eines SP-Bezirksrates
Wir empfehlen den "Knigge oder die Kunst, sich nicht zu blamieren"
Wien (OTS) - Am Rande der Eröffnung des diesjährigen Mailüfterls
in Stammersdorf kam es zu einem Eklat. Ein aktiver Bezirksrat der SPÖ
Floridsdorf wurde von einer Bürgerin, in Begleitung ihres 5-jährigen
Sohnes, zu einem aktuellen Bezirksthema angesprochen. Es entspann
sich eine Diskussion, im Zuge derer sich der SP-Bezirksrat gegenüber
der Bürgerin folgendermaßen äußerte: "...Essen können Sie mich nicht,
aber vernaschen, wenn Sie wollen!"
Außen hui, innen pfui?
"Ich finde es empörend, wenn sich ein aktiver Bezirksrat bei einer
offiziellen Veranstaltung gegenüber einer engagierten Bürgerin im
Beisein eines Kindes so äußert und es dann nicht einmal für notwendig
erachtet sich zu entschuldigen", ärgert sich der Klubobmann der
ÖVP-Floridsdorf, Erol Holawatsch. Interessant ist auch, dass sich der
angesprochene Bezirksrat vor einem Jahr anlässlich des Frauentags in
seiner Funktion als Vorsitzender der Jungen Generation der
SP-Floridsdorf noch viel frauenfreundlicher gab. So heißt es auf der
SPÖ Website: "Auch der Vorsitzende der JG Floridsdorf unterstützt
tatkräftig, wenn es um die Rechte der Frauen geht."
Vorgehen schadet allen Politiker/innen
"Es ist eine Schande, wenn das das Frauenbild eines noch dazu jungen
Mandatars ist, der als Vorbild fungieren sollte. Ich persönlich finde
es unerträglich wenn Bürger/innen gegenüber solche Aussagen getätigt
werden, noch dazu wenn diese ein berechtigtes Anliegen vorbringen",
schlägt die Vorsitzende der ÖVP Frauen in Floridsdorf, Bezirksrätin
Andrea Mayrhofer, in die selbe Kerbe wie ihr Parteikollege
Holawatsch. Auch anwesende Veranstalter des Mailüfterls, ebenfalls
SP-Mandatare, griffen bei der Diskussion nicht ein, sondern die
Aussagen gingen, laut Augenzeugen, im Gelächter der anwesenden Männer
unter. "Dieses empörende Vorgehen schadet dem Ansehen sämtlicher
Mandatare und Mandatarinnen und trägt sicher nicht dazu bei das Image
der Politiker/innen wieder zu heben. Wir als ÖVP Mandatare
distanzieren uns entschieden von solchen Verhaltensweisen und lehnen
sexistische, diskriminierende und beleidigende Äußerungen in jeder
Form ab", so Holawatsch.
Entschuldigung muss erfolgen
"Was wir zumindest erwarten ist eine offizielle Entschuldigung bei
der betroffenen Bürgerin. Wenn diese nicht erfolgt, so gehen wir
davon aus, dass der betroffene Mandatar selbst weiß, welche
Konsequenzen er ziehen muss", schließen die beiden VP-Mandatare.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at
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