Sommernachtskonzert 2012 zu Fronleichnam live im ORF: Gustavo Dudamel dirigiert Wiener Philharmoniker

Am 7. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2 und 3sat - Dudamel-Doku in der ORF-Matinee

Wien (OTS) - Nur noch der Wettergott muss zu Fronleichnam gnädig sein, dann steht einem perfekten Open-Air-Kulturereignis nichts mehr im Weg! Schließlich sind alle weiteren Voraussetzungen für ein erfolgreiches "Sommernachtskonzert 2012" garantiert: das einzigartige Orchester der Wiener Philharmoniker - erstmals unter der Leitung des sprühenden venezolanischen Jungstars Gustavo Dudamel -, ein beeindruckendes Musikprogramm, die traumhafte Kulisse des Schönbrunner Schlossparks und die brillanten ORF-Bilder in Top-HD-Qualität, die das Konzertereignis der Extraklasse in die heimischen Wohnzimmer - live um 21.05 in ORF 2 und 3sat - sowie um die ganze Welt transportieren. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Schloss Schönbrunn wurde heute, am Dienstag, dem 5. Juni 2012, das Programm des heurigen Konzerts vorgestellt, das wie in den Vorjahren bei freiem Eintritt stattfindet und voraussichtlich wieder rund hunderttausend Besucherinnen und Besucher nach Schönbrunn locken wird. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker, und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz gaben u. a. gemeinsam mit Dirigenten Gustavo Dudamel einen Ausblick darauf, was das Publikum im Schlosspark und zu Hause an den TV-Geräten erwarten wird.

ORF-Generaldirektor Wrabetz: "Sommernachtskonzert zu visuellem Sommernachtstraum gestalten"

"Die Wiener Philharmoniker und der ORF haben vorgezeigt was möglich ist, wenn man an ein Projekt glaubt und mit gemeinsamer Anstrengung an der Umsetzung arbeitet", sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Was 2004 als 'Konzert für Europa' begonnen hat und erst seit 2008 'Sommernachtskonzert' heißt, ist heute, nur wenige Jahre später, neben dem Neujahrskonzert der zweite, nicht mehr wegzudenkende Höhepunkt im heimischen Konzertjahr. Unser Ziel ist es, das Sommernachtskonzert auch heuer wieder zu einem visuellen Sommernachtstraum zu gestalten, den bis zu 65 Länder auf allen fünf Kontinenten übernehmen werden. Österreich in seiner vollendeten Form in die Welt hinaustragen: Das ist eine der schönsten und wichtigsten Funktionen, die ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk ausüben kann!", so Wrabetz.

Unter den mehr als 60 Ländern, die die ORF-Bilder - live oder als Aufzeichnung - übernehmen, finden sich neben dem Großteil Europas auch Exoten wie Barbados, Libanon, Nicaragua, Sri Lanka oder Trinidad und Tobago. Neben der Ausstrahlung in Österreich und Deutschland zeigen außerdem mit Finnland, Georgien, Norwegen, Rumänien und der Türkei noch fünf weitere Länder das "Sommernachtskonzert 2012" live.

Dr. Clemens Hellsberg: "Großereignis und technisch anspruchsvollstes Konzert"

"Das Sommernachtskonzert ist längst ein Großereignis und für uns bei Weitem das technisch anspruchsvollste Konzert geworden: ein gigantisches Unternehmen, in das rund 700 Personen involviert sind", sagt Dr. Clemens Hellsberg. "Und es ist natürlich ein Medienereignis - in erster Linie durch die Übertragung des ORF. Es ist uns Jahr für Jahr eine Inspiration, mit welchen Ambitionen und Innovationen der ORF das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert überträgt."

Ambitioniert, innovativ und vielfältig ist auch das diesjährige Programm des Sommernachtskonzerts:
"Tanz in der Oper" und "Hommage an Debussy" sind die Schwerpunkte, bestückt mit Werken von Tschaikowsky, Mussorgsky, Borodin, Richard und Johann Strauß, Ponchielli und Debussy. Letzterer wird mit dem impressionistischen Orchesterwerk "La mer" anlässlich des 150. Geburtstags im August gewürdigt. Auch heuer stehen wieder bezaubernde Balletteinlagen auf dem Programm, die von der Vereinigung Wiener Staatsopernballett und von der Ballettschule der Wiener Staatsoper in Choreografien von Gregor Hatala getanzt werden. Das Besondere: Eine der drei Einlagen findet auf einer im Teich vor der Gloriette eigens dafür erbauten "Wasserbühne" statt, denn zu Ehren Debussys performt das Ensemble zu "La mer" im Wasser. Außerdem tanzen die Ballettkünstler zu Mussorgskys "Tanz der persischen Sklavinnen" aus der Oper "Chowanschtschina" und zu Johann Strauss' "Wiener Blut".

Das Fazit des Philharmoniker-Vorstands, Dr. Hellsberg, für den diesjährigen Event: "Die Aufregung ist groß, die Freude ist groß, das Zittern wegen des Wetters ist groß. Aber für das gute Wetter haben letztendlich immer unsere Partner vom Schloss Schönbrunn gesorgt."

Dudamel: "Große Ehre, ein Konzert voller Emotionen, Tänze, Liebe und Schönheit zu leiten"

Erstmals wird das "Sommernachtskonzert" vom charismatischen Jungstar aus Venezuela, Gustavo Dudamel, dirigiert - seines Zeichens Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, des Gothenburg Symphony Orchestra sowie des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela. Der 1981 geborene Dudamel, der bereits mit 15 Jahren zum Musikdirektor des Amadeus Chamber Orchestra und mit 18 Leiter des venezolanischen Jugendsymphonieorchesters wurde, ist auch ein viel gefragter Gastdirigent, der mit führenden internationalen Orchestern und Musikern arbeitet.

Gustavo Dudamel: "Es ist für mich eine große Ehre, Teil dieses wunderbaren Konzerts zu sein und ein Traum, die Wiener Philharmoniker zu leiten, die für mich schon immer Quelle meiner Inspiration waren. Schon als Kind wollte ich immer einmal Musik auf diesem Niveau machen. Wir alle werden dieses Konzert voller Emotionen, Tänze, Liebe und Schönheit sicherlich genießen."
Ergänzend zum Live-Konzert am Abend des 7. Juni zeigt der ORF im Rahmen der Feiertags-"Matinee" um 9.30 Uhr in ORF 2 die Doku "Die Macht der Musik - Gustavo Dudamel und das Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela".

Die weiteren Details zur ORF-Übertragung des "Sommernachtskonzert 2012": Michael Beyer dirigiert 15 Kameras, darunter erstmals eine Unterwasserkamera - Barbara Rett moderiert

Wie schon in den Vorjahren bietet die Bildübertragung des ORF höchste Qualität, die all das erfüllt, was eine Konzertübertragung auf HD-Topniveau verspricht: perfekten Klang, fantastische Kamerafahrten, beeindruckende Totale und punktgenaue Shots. Dafür tragen insgesamt 15 Kameras bei, darunter u. a. eine Towercam bei der Konzertbühne am Neptunbrunnen, eine "fliegende" Camcat und erstmals eine per Funk gesteuerte Unterwasserkamera, die während der Balletteinlage zu Debussys "La mer" eindrucksvolle Bilder liefert. Für die ORF-Regie zeichnet diesmal Michael Beyer verantwortlich, der für den ORF zuletzt u. a. das Neujahrskonzertballett 2012 in Szene setzte. Moderiert wird die ORF-Konzertübertragung in bewährter Manier von Kulturlady Barbara Rett.

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