Weltweit führend im nachhaltigen Wirtschaften: Responsible Care-Zertifikat für Donau Chemie

Messbare Effekte dank Responsible Care: 50 Prozent weniger Arbeitsunfälle und 56 Prozent weniger Wasserverbrauch in zehn Jahren

Wien/Pischelsdorf (OTS/PWK374) - Das Pischelsdorfer Werk der
Donau Chemie AG zählt mit der Produktion seiner Schwefelsäure für die Herstellung von Düngemitteln, als Prozesssäure sowie für Autobatterien zur weltweiten Spitze im nachhaltigen Wirtschaften:
Bereits zum fünften Mal wird das 225 Mitarbeiter starke Werk mit dem über den gesetzlichen Vorgaben liegenden Responsible Care-Zertifikat ausgezeichnet, das Auszeichnungverfahren für die Werke Landeck/Tirol und Brückl/Kärnten läuft noch. Das Engagement für Sicherheit und Umwelt lohnt sich: In Responsible Care-Betrieben wurden die Arbeitsunfälle in zehn Jahren halbiert, der Wasserverbrauch konnte um 56 Prozent, die flüchtigen organischen Verbindungen um 43 Prozent reduziert werden

Die Donau Chemie AG legt nicht nur Wert auf hochwertige Produkte sondern vor allem auch auf Umweltschutz, Ressourcenschonung und Sicherheit bei der Produktion: Die Donau Chemie war das erste Unternehmen in Österreich, das sich durch Responsible Care zertifizieren ließ. Bereits 1994 wurde das Pischelsdorfer Werk der Donau Chemie AG mit dem Responsible Care-Zertifikat ausgezeichnet. Heute wird das Zertifikat für Werk Pischelsdorf bereits zum fünften Mal erneuert. Die Erneuerungen für die Zertifikate der Donau Chemie Werke in Brückl/Kärnten und Landeck/Tirol sind noch im Laufen, die Responsible Care-Experten rechnen noch heuer mit dem positiven Abschluss.
Responsible Care basiert auf Freiwilligkeit und überprüft die Einhaltung von Anforderungen, die weit über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. Für die Donau Chemie AG sind diese fixer Bestandteil des unternehmerischen Handelns. Denn: "Wir wollen nicht einfach nur die jeweils aktuellen gesetzlichen Erfordernisse erfüllen, sondern Musterbetrieb in Sachen Nachhaltigkeit sein und in der gesamten Wertschöpfungskette auf größtmöglichen Umweltschutz und höchste Sicherheit für unsere Mitarbeiter achten. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige ökologische und soziale Umsicht zu nachhaltigem ökonomischem Erfolg beiträgt", erklärt Ing. Franz Geiger, Vorstandsvorsitzender Donau Chemie AG das Engagement des international tätigen Unternehmens.

Kritik am Arbeitsentwuf zum Energieeffizienzgesetz
Aus diesem Grund sieht Geiger auch den Entwurf zum neuen Energieeffizienzgesetz kritisch: "Ressourcen- und Energieeffizienz haben einen sehr hohen Stellenwert und stehen in der chemischen Industrie - schon allein aus Wettbewerbsgründen - an der Tagesordnung. Wir sind dabei internationaler Vorreiter: Das Werk Pischelsdorf produziert z.B. komplett CO2-neutral. Der Gesetzesentwurf geht in die falsche Richtung. Primär von der Industrie, die bereits Musterschüler bei der Energieeffizienz ist, werden Einsparungsverpflichtungen gefordert. In den Bereichen Gebäude und Verkehr wo die meisten Einsparungspotentiale vorhanden sind -werden kaum Vorgaben gemacht". Zusätzliche Bürokratie und Kosten wären eine weitere Belastung und damit ein internationaler Wettbewerbsnachteil.

Messbare Effekte durch Responsible Care
Responsible Care bewertet das unternehmerische Handeln von Anlagensicherheit, Arbeitnehmerschutz und Abfallwirtschaft über Lärm, Luft und Lagerung von Rohstoffen bis hin zu Management, Transport und Energiewirtschaft. Die positiven Effekte sind messbar: Von 2000 bis 2010 werden die flüchtigen organischen Verbindungen bei Responsible Care-Betrieben um 43 Prozent reduziert, der Wasserverbrauch für Prozess- und Kühlwasser gar um 56 Prozent und die gefährlichen Abfälle um 12 Prozent - und das bei gleich bleibendem Rohstoffeinsatz. Auch bei der Arbeitnehmer- sicherheit punkten Responsible Care-Betriebe: Von 2000 bis 2010 wurde ein Rückgang der Arbeitsunfälle um 50 Prozent verzeichnet.

Betriebe ziehenunternehmerischen Nutzen aus Responsible Care Neben dem Pischelsdorfer Werk der Donau Chemie AG bekennen sich noch 33 weitere Standorte in Österreich zu dem umfangreichenMaßnahmenkatalog von Responsible Care: Rund ein Drittel aller Beschäftigten in der chemischen Industrie arbeitet in einem Responsible-Care-Betrieb, sie produzieren etwa 40 Prozent des Produktionswertes der chemischen Industrie."Die Unternehmen, die sich an Responsible Care beteiligen, leisten nicht nur einen essenziellen Beitrag, um die Situation der Beschäftigten und der Umwelt zu verbessern, sie ziehen auch großen unternehmerischen Nutzen daraus", betont Sylvia Hofinger, GF Fachverband Chemische Industrie Österreich. Dominique Schröder, Responsible Care-Expertin im Fachverband Chemische Industrie Österreich, ergänzt: "Responsible Care wird in Österreichs chemischer Industrie zusehends zum gelebten Konzept. Die Prüfer können ihre bisherigen Erfahrungen, die sie bei anderen Audits gemacht haben, einbringen und übernehmen so auch eine Beratungsfunktion: Sie helfen, der 'Betriebsblindheit' vorzubeugen." (us)

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DI Dr. Dominique Schröder
Fachverband Chemische Industrie,
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Fax: +43 (0)5 90 900 280
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