FP-Kappel: Wiener Wirtschaft wächst am langsamsten in ganz Österreich

WIFO-Studie und Arbeitslosenzahlen belegen verfehlte Standortpolitik der rot-grünen Stadtregierung

Wien (OTS) - Eine aktuelle WIFO-Studie zeigt auf, dass die Wiener Wirtschaft im Jahr 2011 nur um 2,4 Prozent wuchs. Das ist das schlechteste Ergebnis aller Bundesländer. Auch die Arbeitslosenrate war in Wien laut Statistik Austria im letzten Quartal 2011 die höchste im gesamten Bundesgebiet. "Letzter beim Wirtschaftswachstum und Erster bei der Arbeitslosigkeit, das ist ein klarer Beleg für eine verfehlte Standortpolitik der rot-grünen Wiener Stadtregierung", sagt die Wiener FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Barbara Kappel.

Laut WIFO spiegelt das nur mäßige Wachstum in Wien (+2,4%) den Strukturnachteil einer stark tertiärisierten Stadtwirtschaft in der derzeitigen Konjunkturlage wider. Unterdurchschnittliche Ergebnisse im Handel, bei Informationsdiensten sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen dämpfen laut aktuellem WIFO-Forschungsbericht die Wertschöpfungsentwicklung der Gemeinde Wien.

Das höchste regionale Wirtschaftswachstum nach der WIFO-Schätzung zur realen Bruttowertschöpfung erzielten - wie schon im Vorjahr -Oberösterreich (+4,5%) und die Steiermark (+4,4%). "Diese Bundesländer sollte sich das rote Wiener Finanzressort im Bereich der industriellen Wertschöpfung als Beispiel nehmen", sagt Kappel.

Insgesamt verliert Österreich laut einer aktuellen Studie des Schweizer Instituts IMD im Rahmen des "World Competitiveness Report" an Wettbewerbsfähigkeit. Ein Hauptgrund dafür ist die mangelnde Effizienz von Verwaltung und Regierung. Im Wettbewerbsvergleich landete Österreich hier auf Platz 21 von 59 untersuchten Ländern. Im Jahr 2007 lag Österreich im Bereich "Government Efficiency" noch auf Platz 10, im Jahr 2012 fällt es auf Platz 33 zurück.

Mehr als die Hälfte dessen, was die Österreicher jedes Jahr erwirtschaften, gibt der Staat laut IMD-Studie wieder aus. "Zur Behebung dieser Wettbewerbsschwäche fordern wir eine umfassende Verwaltungsreform. Insbesondere auf der Ebene der Gemeinde Wien könnte durch eine Reform der Organisationsstruktur im Magistrat viel erreicht werden", erläutert Kappel. (Schluss)otni

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