BZÖ-Bucher: Rettung Spaniens wäre niemals finanzierbar

BZÖ fordert Vorbereitungen für Kerneuro - Schluss mit rot-schwarzer Steuergeldvernichtung

Wien (OTS) - "Die Befürchtung des BZÖ, dass sich nach Griechenland auch Spanien nicht mehr am Kapitalmarkt finanzieren kann, ist leider eingetreten. Auch ein Überschwappen der Probleme auf Portugal ist nur mehr eine Frage der Zeit. Fakt ist, dass Länder wie Deutschland und Österreich eine Rettung Spaniens niemals finanziell stemmen könnten. Eine solche Last kann kein Rettungsschirm mehr auffangen. Auch die rot-schwarze Bundesregierung soll endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihre Politik, Milliarden an österreichischem Steuergeld in EU-Pleiteländer und deren finanzmarode Banken zu stecken, endgültig gescheitert ist", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher zu den besorgniserregenden Meldungen aus Spanien.

Bucher fordert alle Verantwortlichen auf nationaler und EU-Ebene auf, rasch Vorbereitungen in Richtung Kerneuro für die finanzkräftigeren Länder wie Deutschland und Österreich zu treffen. Die südlichen Pleiteländer müssten ihre eigenen Landeswährungen wieder einführen. "Immer mehr Wirtschaftsexperten und auch Politiker aller Fraktionen in Europa sehen diesen Weg als einzige Lösung. Das Herumdoktern an nicht mehr rettbaren Patienten muss beendet werden. Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."

Der BZÖ-Chef betont, dass es die Pflicht von SPÖ-Bundeskanzler Faymann und ÖVP-Finanzministerin Fekter sei, das Geld der Österreicher zu retten anstatt weiter Geldvernichtung zu Lasten der nächsten Generationen zu betreiben. "Es muss daher endlich die Notbremse gezogen werden", so Bucher.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003