FPÖ-Deimek fordert Maßnahmen gegen goldgedeckte Eurobonds

Kein Gold für Brüsseler Euro-Roulette

Wien (OTS) - "Die Einführung goldgedeckter Eurobonds ist geplant. Dies käme einer Enteignung Österreichs gleich, sagte der freiheitliche NAbg. Gerhard Deimek in seiner heutigen Pressekonferenz. Das Gold der Österreicherinnen und Österreicher dürfe nicht "auf dem Spieltisch des Brüsseler Euro-Roulettes verscherbelt werden".

Die Österreichische Nationalbank ist im Besitz von 280 Tonnen Gold. Elf Milliarden Euro sind die Barren wert. Aus dem Verbleib des Goldes machen Finanzministerium und Nationalbank ein Geheimnis. Mehrere parlamentarische Anfragen wurden offenkundig "freundlich ausgedrückt unrichtig beantwortet", kritisierte Deimek. Jetzt wäre klar, weshalb dieses Versteckspiel getrieben werde. "Wieder einmal dient man sich Brüssel an. Der Verbleib des Goldes wird verheimlicht, um es sang-und klanglos für die Eurorettung am EU-Altar opfern zu können", ging Deimek mit Finanzministerin Maria Fekter und Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny hart ins Gericht. Er sprach wörtlich von "Staatsverrat".

Diese "faktische Enteignung der Österreicherinnen und Österreicher" müsse verhindert werden. Goldgedeckte Eurobonds würden bedeuten, dass Österreich mit seinen Goldreserven für Schulden anderer Euroländer haftet, die 60 Prozent des BIP übersteigen. "Will die Regierung dieses goldene Tafelsilber verscherbeln und unseren Kindern im Austausch dafür als Erbe die Schulden Griechenlands überlassen?", empörte sich der freiheitliche Abgeordnete und verwies in diesem Zusammenhang auf die Petition "Rettet unser österreichisches Gold". Der Bevölkerung werde ein Sprachrohr gegeben - die Forderungen seien aktueller denn je. Dutzende Artikel und laufende Berichterstattung belegen, dass der mediale Durchbruch gelungen sei. "Jetzt kommt es darauf an, den politischen zu erzielen", sagte Deimek und kündigte weiterhin entsprechende Anträge und parlamentarische Anfragen an. Auf die Dauer könne sich die Regierung nicht gegen den Willen der Bevölkerung stellen. Überheblichkeit sei die letzte Stufe vor dem Fall.

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