8. Platz für Österreich weltweit - Spitzenposition in der internationalen Tagungsindustrie

Wien (TP/OTS) - Das aktuelle Ranking der internationalen Kongressdestinationen 2011 der UIA (Union of International Associations) analysiert Meetings in 183 Ländern. Mit insgesamt 390 internationalen Kongressen belegt Österreich den stolzen 8. Platz und holt damit im Vergleich zu 2010 zwei Plätze auf. Der Anteil Österreichs am internationalen Tagungsgeschäft beträgt 3,8%.

Die vor kurzem veröffentlichte Tagungsstatistik der UIA erfasst Meetings von internationalen Organisationen und Gesellschaften, die mindestens drei Tage dauern und über 300 Teilnehmer vorweisen können. Mindestens 40% der Teilnehmer kommen aus dem Ausland und repräsentieren wenigstens fünf verschiedene Nationen.

Das Länderranking wird angeführt von Singapore (919), USA (744) und Japan (598). Erfolgreich durchsetzen konnte sich Österreich gegen Spanien (386) und Australien (329).

Ein detailliertes Bild der Österreichischen Tagungswirtschaft zeigt der Meeting Industry Report Austria 2011 (MIRA 2011), den die Österreich Werbung und das Austrian Convention Bureau (ACB) jährlich erstellen. Hier werden Kongresse und Tagungen ab 10 Teilnehmern erfasst, die mindestens einen halben Tag dauern. 2011 wurden insgesamt 2.918 Kongresse gezählt, die zu 42% international und 58% national waren. Österreich hat nicht nur im internationalen Kongressgeschäft die Nase vorne, sondern generiert auch eine hohe Anzahl an nationalen Kongressen. Betrachtet man ganz Österreich, so zeigt sich, dass 65% der Kongresse in den Bundesländern außerhalb Wiens abgehalten wurden. Das Volumen der Tagungsindustrie wird von kleineren nationalen Kongressen bestimmt. So verzeichneten 45% der Kongresse 10-100 Teilnehmer und 47,5% der Kongresse 101-500 Teilnehmer.

"Internationale Veranstalter haben schon lange das Potenzial Österreichs erkannt und kehren immer wieder zurück. Nicht nur die intakte Naturlandschaft und die gute Erreichbarkeit, sondern auch die vielfältige Angebotsstruktur zeichnen Österreich aus. Gelebte Dienstleistungsqualität und Professionalität ermöglichen eine Differenzierung von den Mitbewerbern.", erklärt Petra Bauer-Zwinz, Geschäftsführerin ACB.

"Wir sind stolz, dass wir uns als sehr kleines Land im internationalen Wettbewerb behaupten können. Auch in Zukunft werden wir mit innovativen Ideen die Entwicklung der österreichischen Tagungsindustrie vorantreiben, denn Stillstand bedeutet Rückschritt."

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Nicole Krebs, BA
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