Schieder: Abgeltungsabkommen bringt wichtige Einnahmen und mehr Steuergerechtigkeit

Wien (OTS/SK) - Als "wichtigen Schritt" bezeichnete Finanzstaatssekretär Andreas Schieder die heutige Zustimmung des Schweizer Parlaments zum Abgeltungsabkommen mit Österreich. Mit dem Abkommen wird es erstmals möglich, dass Österreich sich einen Teil von dem in der Schweiz gebunkertem Schwarzgeld zurückholen kann. "In Summe rechnen wir mit einer Steuernachzahlung in der Höhe von mindestens einer Milliarde Euro", sagt Finanzstaatssekretär Andreas Schieder. Steuerflüchtlinge werden mit dem Abkommen dazu verpflichtet, abhängig von der Höhe des Kapitals, den gesamten Kapitalbestand mit mindestens 15 Prozent und maximal 38 Prozent nachzuversteuern. Außerdem müssen sie künftig, wie alle die in Österreich ein Sparbuch besitzen, 25 Prozent KESt bezahlen, die ab 2013 direkt von den Schweizer Banken anonymisiert an die Österreichischen Behörden überwiesen wird. Das bringt weitere 50 Millionen Euro jährlich fürs Budget. ****

"Das Abkommen stellt auch einen wichtigen Schritt für mehr Steuergerechtigkeit dar", so Schieder. Geld, das dem Staat bisher entgangen sei, stehe nun für Investitionen zur Verfügung. Dabei spielt auch die Zeit eine Rolle. "Durch den raschen Abschluss des Abkommens werden wir das gesetzte Budgetziel erreichen. Außerdem verhindern wir künftig, dass dem Staat Jahr für Jahr Einnahmen entgehen", so Schieder. (Schluss) mo

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