FPÖ-Deimek: Finanzministerium und Nationalbank in Widersprüche verwickelt

Geheimnis um unsere Goldreserven muss gelüftet werden - Finanzministerium und Nationalbank verschweigen seit mehr als zwei Jahren den Verbleib des österreichischen Goldes

Wien (OTS) - Wo ist das Gold der Österreicherinnen und Österreicher? Diese schlichte Frage wollen weder Finanzministerium, noch die Österreichische Nationalbank beantworten. Als Begründung wird eine angeblich "Ausweispraxis" innerhalb des Eurosystems herangezogen. "Diese kann es so nicht geben. Der deutsche Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat entsprechende Antworten erhalten. Die Lagerorte des deutschen Goldes sind der Öffentlichkeit bekannt", wundert sich der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek.

Jüngst kam folgende Behauptung hinzu: Aufgrund geltenden Unionsrechtes könne das österreichische Parlament keine Verpflichtung zur physischen Bestandsaufnahme von im Ausland gelagertem Gold beschließen. Zum zweiten Mal widerlegt das deutsche Beispiel die Argumentation der österreichischen Stellen. Die Deutsche Bundesbank ist verpflichtet, im Ausland befindliche Goldbestände im Abstand von drei Jahren in Augenschein zu nehmen. "Entweder handelt es sich um vorauseilenden Gehorsam gegenüber Brüssel, oder die Nationalbank hat wirklich etwas zu verbergen. Der Bürger soll sich selbst die Antwort geben, weshalb man sich offenbar mit Halbwahrheiten und Fehlinformationen zu behelfen versucht. Wir werden jedenfalls nicht locker lassen", hält Deimek fest, dessen Petition "Rettet unser österreichisches Gold" bereits erfolgreich angelaufen ist.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004