VP-Juraczka ad Brauner: Wirtschaftspolitik in Wien ist kein Grund zum Feiern

Wien (OTS) - "Auch wenn Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Brauner das 30-jährige Bestehen der Wiener Wirtschaftsagentur als Party tituliert, so muss man doch konstatieren, dass angesichts der desaströsen Wiener Wirtschaftspolitik wahrlich kein Grund zum Feiern besteht", so ÖVP Wien Parteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in Reaktion auf das heutige Bürgermeistergespräch.

Es ist ein Mythos zu glauben, dass die Wiener Wirtschaftsagentur dafür sorgt, dass sich die Unternehmen in Scharen in der Stadt ansiedeln. "Dass sich Betriebe in Wien ansiedeln, ist vor allem auf die nationale Ansiedlungsagentur ABA Invest in Austria zurückzuführen. Lediglich circa zehn Prozent der Ansiedelungen internationaler Unternehmen gingen im Durchschnitt der vergangenen Jahre auf das Konto der Wiener Ansiedelungsgesellschaft", so Juraczka.

Wirtschaftsfreundliches Umfeld und weniger Bürokratie

Die Rahmenbedingen für Betriebsansiedelungen sind in Wien alles andere als optimal. Die laufenden Gebührenerhöhungen, die Anhebung der Dienstgeberabgabe und der Ortstaxe schaffen kein wirtschaftsfreundliches Klima. Zudem wurde auch die Wirtschaftsförderung um sagenhafte 41 Prozent gekürzt. Diese Politik schadet dem Wirtschaftsstandort, der Konjunktur und gefährdet Arbeitsplätze. Wien hat weiterhin die rote Laterne bei den Arbeitslosen.

"Unternehmen wollen nicht mit Almosen abgespeist werden sondern benötigen ein wirtschaftsfreundliches Umfeld und weniger Bürokratie. Davon ist Wien unter der Ägide von Renate Brauner allerdings Lichtjahre entfernt. Einer Finanz- und Wirtschaftsstadträtin ,der eine Förderdatenbank zu kompliziert ist, die den ORF aus parteipolitischen Gründen nach St. Marx locken möchte und keine Probleme damit hat, dass Firmen im Einflussbereich ihrer Partei eifrig am Vergabekuchen der Stadt Wien mitnaschen, hat wohl hinlänglich bewiesen worin ihre Motivation liegt. Das Wohlergehen der Wiener Wirtschaft und ein gesunder Wirtschaftsstandort Wien steht dabei offensichtlich nicht an erster Stelle", so Juraczka abschließend.

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