Heinzl: Bures unternimmt alles, um Verkehrszuwachs umweltfreundlich zu bewältigen

FPÖ-Verkehrssprecher Deimek verkennt Ursache und Wirkung

Wien (OTS/SK) - Von einer bewussten "Verkennung von Ursache und Wirkung" sprach heute, Dienstag, SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl in Bezug auf die Aussagen des FPÖ-Verkehrssprechers Deimek zur österreichischen Verkehrspolitik. Die Verkehrsprognose 2025+ gehe von einem starken Verkehrswachstum aus, erläuterte der SPÖ-Abgeordnete gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Wirtschafskrise 2009 hat das Verkehrswachstum gedämpft, sodass der ursprüngliche Prognosewert -ein Plus bei der Transportleistung bis 2025 von 55 Prozent bei Schiene und Straße - um einige Jahre später, also in den Jahren nach 2030 erreicht werde. "Diese Prognose der Verkehrsministerin zum Vorwurf zu machen, entbehrt jeglicher Grundlage. Offensichtlich kann der der FPÖ-Verkehrssprecher eine Prognose nicht von einem Programm unterscheiden", so Heinzl. ****

"Die österreichische Verkehrspolitik unternimmt heute schon alles, um diesen Verkehrszuwachs umweltfreundlich zu bewältigen. Der gezielte Ausbau der Schieneninfrastruktur ist dafür unverzichtbar", führte Heinzl weiter aus. Schon heute sei Österreich führend mit einem Güterverkehrsanteil von mehr als 30 Prozent auf der Schiene. "Das wird weiter ausgebaut - zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt und, um für die Wirtschaft einen zuverlässigen und leistungsfähigen Transport zu ermöglichen, der von den fossilen Treibstoffen weitgehend unabhängig ist", so Heinzl.

Österreich sei der Staat in der EU, der sich am stärksten für die Verkehrsverlagerung auf die umweltfreundliche Schiene einsetze, setze Heinzl weiter fort. Die neue Wegekostenrichtlinie erlaube erstmals die Einrechnung von externen Kosten von Lärm und Luftverschmutzung ins Roadpricing. "Das ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Kostenwahrheit im Verkehr. Ich empfehle dem FPÖ-Verkehrssprecher, sich lieber mit den wirklichen Herausforderungen der europäischen Verkehrspolitik auseinanderzusetzen anstatt mit peinlichen Aussagen aufzufallen", so Heinzl. (Schluss) sc/sl/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002