"Aktiv Altern" (2) - Hundstorfer: Herstellung, Wahrung und Hebung der Lebensqualität im Alter im Mittelpunkt des Bundesseniorenplans

Blecha: "Bundesseniorenplan ist europaweit einzigartiger Fahrplan für den Weg in eine altersgerechte Zukunft"

Wien (OTS/SK) - Zum Start der Umsetzung des Bundesplans für Seniorinnen und Senioren hat heute, Dienstag, im Parlament das Symposium "Aktiv Altern - der österreichische Weg" stattgefunden. In ihren Redebeiträgen betonten Sozialminister Rudolf Hundstorfer und der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und des Seniorenrates, Karl Blecha, dass der österreichische Bundesseniorenplan einzigartig in Europa ist und die "Herstellung, Wahrung und Hebung der Lebensqualität im Alter" im Mittelpunkt dieses "Fahrplanes für die Zukunft der österreichischen Seniorenpolitik" steht. ****

Sozialminister Hundstorfer führte aus, dass es wichtig und notwendig sei, die demographische Entwicklung, die Steigerung der Lebenserwartung, "als Herausforderung und Chance zu begreifen". Für den Minister steht dabei fest: "Egal, wie alt wir sind, wir sollen immer eine aktive Rolle in der Gesellschaft spielen können und das vorhandene Potential optimal nutzen." Der Bundesseniorenplan - der im Kern aus vierzehn Empfehlungen in sieben Bereichen besteht - "gibt die Richtung für die Zukunft vor".

Im Mittelpunkt der künftigen Seniorenpolitik müssen, so Hundstorfer, die langfristige Sicherung der Pensionen und der Pflege, mehr altersgerechte Arbeitsplätze und eine stärkere Teilhabe älterer Menschen in allen Lebensbereichen stehen. Hier habe man mit den 750 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen speziell für die Generation 50+ und der Verlängerung und Aufstockung des Pflegefonds bereits wichtige Schritte gesetzt. Das zentrale Thema der Seniorenpolitik wird, so der Minister, auch ein Schwerpunkt bei der im Herbst in Wien stattfindenden UNECE-Konferenz sein, bei der 56 Staaten teilnehmen werden und mit der "ein wichtiges Zeichen in Europa" gesetzt wird.

PVÖ-Präsident Blecha betonte, dass die steigende Lebenserwartung die große und erstmalige Chance dazu biete, "dass Alt und Jung die Zukunft gemeinsam gestalten". In den letzten Jahren habe eine "stille Revolution" weg vom Jugendkult stattgefunden, denn die ältere Generation von heute sei "kompetenter, fitter, engagierter und gesünder denn je". Und diese Neugestaltung des Senioren-Bildes brauche, so Blecha, "einen Fahrplan". Dieser Fahrplan, der Bundesseniorenplan ist "ein europaweit einzigartiger Fahrplan für den Weg in eine altersgerechte Zukunft", betonte der PVÖ-Präsident, der den engagierten Einsatz von Sozialminister Rudolf Hundstorfer "als Trägerrakete, die den Bundesseniorenplan ins Ziel gebracht hat" lobte.

"Was wir unbedingt brauchen, ist eine politische Kultur, in der das Mitsprachrecht aller Generationen eine Selbstverständlichkeit ist", betonte Blecha, der die weiteren zentralen Forderungen für die künftige Seniorenpolitik formulierte: Altersgerechte Arbeitsplätze, die Wertsicherung der Pensionen, die Verhinderung von Altersarmut, die Forcierung des Lebenslangen Lernens, flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen Pflege- und Gesundheitsleistungen, altersgerechte Wohnkonzepte und die Beseitigung jeglicher Art von Altersdiskriminierung. Im Zentrum all dieser Forderungen stehe, so Blecha, die Möglichkeit, aktiv altern zu können. Denn aktives Altern sei "das Best-Practice-Modell zur Herstellung, Wahrung und Hebung von Lebensqualität". (Schluss) sv/bj

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