Christiane Hörbiger wird am 30. Mai in ORF 2 zur "Oma wider Willen"

ORF-Premiere der topbesetzten ORF/ARD-Komödie mit Peter Weck, Marianne Mendt und Andrea Eckert in weiteren Rollen

Wien (OTS) - Ausgezeichnete österreichische Schauspielgrößen und absolute Publikumslieblinge: Beste Unterhaltung ist garantiert, wenn Christiane Hörbiger als Henriette Dietrichstein am Mittwoch, dem 30. Mai 2012, um 20.15 Uhr in ORF 2 in der gleichnamigen, hochkarätig besetzten ORF/ARD-Komödie (auch als Hörfilm) zur "Oma wider Willen" wird. Denn von einem Tag auf den anderen wird das Leben der verbitterten Karrierefrau und Seniorchefin eines Elektrounternehmens gehörig auf den Kopf gestellt, wenn die angebliche Enkeltochter ganz plötzlich an ihrer Tür klopft. Und da steht Hörbiger niemand Geringerer zur Seite als Peter Weck, der in der Rolle von Anwalt Richard zu sehen ist. Marianne Mendt, die bereits in der ORF/ARD-Tragikomödie "Annas zweite Chance" neben Christiane Hörbiger zu sehen war, spielt die Haushälterin. Andrea Eckert verkörpert eine Mitarbeiterin der Fürsorge, die Henriette Dietrichstein das Leben nicht gerade leicht macht. In weiteren Rollen versammelte Regie-Routinier Sigi Rothemund Elisabeth Lanz, Luna Schaller, Matthias Herrmann und Stefan Matousch vor der Kamera. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Erich Tomek.

Christiane Hörbiger: "Ich würde für meinen Enkel alles tun!"

Christiane Hörbiger spielt Henriette Dietrichstein, eine auf den ersten Blick hartherzige Frau. Ihr Leben ist von Routine bestimmt, der Alltag verläuft nach einem starren Plan. Ihre Aufgaben als Seniorchefin des Familienunternehmens erfüllt sie pflichtbewusst und sehr genau. Als plötzlich ihre Enkelin Evita, von deren Existenz sie bisher nichts wusste, vor der Tür steht, zeigt die sonst so unnahbare Henriette auf einmal Gefühl und offenbart einen zutiefst verletzten Menschen, der sich nach Wärme und Geborgenheit sehnt. "Ich habe meine beiden Großmütter geliebt, wobei die Hörbiger-Großmutter, also die Mutter meines Vaters, die liebenswürdigere und lustigere war. Sie ist noch mit Mitte 80 mit der Straßenbahn von Mauer nach Grinzing gefahren, um uns zu sehen. Sie war so verliebt in uns Enkelkinder. Allerdings war meine andere Großmutter, die Wessely-Großmutter, als ich mit 17 Jahren meinen ersten Film gemacht habe, mein erster Fan und hat sich ein Bild von mir in Maske und Garderobe auf ihren Wohnzimmertisch gestellt", erinnert sich Christiane Hörbiger an ihre beiden Großmütter. Inwieweit sie sich selbst mit der Rolle als Großmutter identifizieren kann? "Nichts leichter als das! Ich habe einen so zauberhaften Enkel, ein wunderbares Kind. Als Schauspielerin spiele ich sehr gerne Omas und hatte schon mit 50 Jahren bei den 'Guldenburgs' meine erste Großmutter-Rolle. Ich hatte nie Hemmungen, das zu spielen - im Gegenteil. Vor allem in diesem Film ist die Oma eine wunderbare Rolle! Und im echten Leben bin ich wirklich eine glückliche Oma - ich würde für meinen Enkel alles tun! Und die Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern ist herrlich, weil die wirkliche Verantwortung für die Kinder, also die Erziehung, bei den Eltern liegt. Großeltern sind dazu da, um Enkelkinder zu verwöhnen."

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Henriette Dietrichstein (Christiane Hörbiger) leitet mit strenger Hand ein großes Unternehmen, ihr Neffe Alfred (Mathias Herrmann) ist ihr Stellvertreter. Dessen ambitionierte Ehefrau Beate (Elisabeth Lanz) kann es kaum erwarten, bis ihr Mann endlich das Ruder übernimmt. Doch noch denkt Henriette nicht an ihre Pensionierung. Nach dem frühen Tod ihres Mannes hat Henriette ihr Leben ausschließlich dem Unternehmen gewidmet. Für ihre Tochter Luise hatte sie daher wenig Zeit. Sie schickte sie auf die besten Internate und Schulen - in der Hoffnung, dass sie eines Tages in ihre Fußstapfen treten würde. Doch Luise verliebte sich in einen Brasilianer und verließ ihre Heimat vor Abschluss ihres Studiums, um nach Südamerika zu gehen. Seither hat Henriette nie wieder etwas von Luise gehört. Umso mehr stürzte sie sich in ihre Arbeit und vereinsamte zusehends. Nur ihre Haushälterin Rosa (Marianne Mendt) und ihr treuer Anwalt Richard (Peter Weck) haben Zugang zu ihr. Bis plötzlich das brasilianische Mädchen Evita (Luna Schaller) vor ihrer Tür steht und behauptet, ihre Enkelin zu sein. Henriette Dietrichstein soll sich als einzige lebende Verwandte ab jetzt um die Kleine kümmern, nachdem ihre Tochter Luise bei einem Brand ums Leben gekommen sein soll. Zweifelt die verbitterte Henriette zunächst noch an der Wahrheit der Geschichte, so schwindet nach und nach ihr Misstrauen, denn mit der jungen Brasilianerin zieht endlich wieder Leben in die kalten Räume der Familienvilla ein. Doch für Alfreds Ehefrau Beate ist Evita eine Bedrohung. Und während sie eine perfide Intrige schmiedet, um das Mädchen wieder loszuwerden, schließt Henriette die Kleine immer mehr ins Herz und setzt alles daran, Evita nicht mehr zu verlieren.

"Oma wider Willen" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten. Die Dreharbeiten gingen im Sommer 2010 in Wien (u. a. Schloss Neuwaldegg), Baden und Umgebung über die Bühne.

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