Drei-Euro-Fischaffäre: BZÖ-Grosz fordert von Karl sofortige Entlassung des Staatsanwaltes

Die Justizbehörden in Kufstein sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, ihr Amt vernünftig auszuüben

Wien (OTS) - Jener Staatsanwalt, welcher ein Verfahren wegen einer drei-Euro-Gefrierforelle gegen einen bayrischen Familienvater in Kufstein einleitete, gehöre umgehend von Justizministerin Beatrix Karl entlassen, fordert heute BZÖ-Justizsprecher Abg. Gerald Grosz drastische Maßnahmen als Konsequenz aus dieser "einzigartigen Justizblamage". "Während man für große Verfahren in Österreich aufgrund von Personalmangels Jahre braucht, wird ein Familienvater wegen einer drei-Euro-Gefrierforelle von einem übereifrigen Staatsanwalt vor Gericht gezerrt. Dieser medial bekannt gewordene Fall ist die größte Blamage für unser Justizsystem seit Menschengedenken."

Wie bekannt wurde, steht ein bayrischer Familienvater wegen "wilden Fischens" vor Gericht. Dem Vater drohen bis zu 6 Monate Haft. Der Streitwert dieses Verfahrens beträgt drei Euro. Er fischte eine von ihm selbst gekaufte Tiefkühlforelle, um seine Kinder zu begeistern und wurde prompt angezeigt.

"Dieser Staatsanwalt, der hier Anklage erhoben hat, ist offenkundig nicht mehr in der Lage, vernünftig sein Amt auszuüben. Justizministerin Karl ist aufgefordert, von ihrem Weisungsrecht Gebraucht zu machen. Dieses peinliche Verfahren gehört umgehend eingestellt und der Staatsanwalt entlassen. Die Tiroler Justizbehörden sollen sich bei dem Touristen aus Bayern umgehend entschuldigen", so Grosz.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002