Bundeskanzler Faymann: "Seniorinnen und Senioren sind verlässliche Partner"

Symposium "Aktiv Altern - der österreichische Weg" im Parlament

Wien (OTS) - "Die Seniorinnen und Senioren in Österreich haben
auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, als es darum gegangen ist, einen konstruktiven Beitrag zu den Konsolidierungsmaßnahmen der Regierung zu leisten, gezeigt, dass sie verlässliche Partner sind. Diese positive Zusammenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Ich danke dem österreichischen Seniorenrat und allen, die sich aktiv in diesen Prozess eingebracht haben, für ihr Engagement", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, beim Symposium "Aktiv Altern - der österreichische Weg" im Parlament. Auf dieser ganztägigen Veranstaltung wird heute der Bundesplan für Seniorinnen und Senioren, der vom Bundesseniorenbeirat in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium erarbeitet wurde, diskutiert.

"Der Geist der Zusammenarbeit hat in Österreich eine lange Tradition. Die in unserem Land gelebte Sozialpartnerschaft macht uns zu einem Vorbild in Europa. Sich an einen Tisch zu setzen, andere nicht auszugrenzen oder zu polemisieren, das ist eine Besonderheit, die unser Land so stark macht", sagte Faymann. Dieses enge Zusammenwirken sei eine der Grundvoraussetzungen für die gute Lage am heimischen Arbeitsmarkt. "Österreich gehört zu den Ländern mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU und hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit", so der Bundeskanzler.

"Unser Land hat durch seine EU-Mitgliedschaft bereits viele Vorteile nutzen können. Wirtschaft und Arbeitsmarkt profitieren in hohem Maße vom gestiegenen Export in andere europäische Länder. Daher geht es uns sowohl menschlich als auch ökonomisch etwas an, wenn es anderen Ländern schlecht geht ", sagte Faymann.

"Um für die nächsten Generationen faire Zukunftschancen zu sichern, müssen wir in Europa wieder unabhängiger von den Finanzmärkten werden. Nur wenn wir unsere Schulden und Zinslasten reduzieren, gewinnen wir wieder politischen Gestaltungsspielraum. Wer das erreichen will, muss sparen und auch gleichzeitig investieren", so der Bundeskanzler. Es sei wichtig, die Kaufkraft und das Wirtschaftswachstum zu stärken. "Ich bin überzeugt davon, dass wir Europa durch eine gemeinsame politische Vorgangsweise stärken können. Dafür brauchen wir auch die Unterstützung der älteren Generation, die sich aktiv an diesem Prozess beteiligt und dazu beiträgt, Europa fair weiter zu entwickeln. Nehmen wir diese Herausforderung gemeinsam an", sagte Faymann abschließend.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

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