FPÖ: Deimek: Bures setzt auf die Wirtschaftskrise!

Regierung agiert zynisch und ist auf Verkehrslawine unvorbereitet

Wien (OTS) - Österreich liegt im Herzen Europas. Diese geographische Lage macht es zu einem europäischen Verkehrsknotenpunkt und Transitland. Das gesamte Verkehrsaufkommen wird sich bis 2025 um mehr als ein Drittel erhöhen. Die Bundesregierung und Doris Bures haben bisher kaum Vorsorgemaßnahmen umgesetzt.

"Das Frachtaufkommen auf unseren Straßen wird sich um mehr als 50 Prozent erhöhen. Eine enorme Belastung für Anrainer. Die Bundesregierung hat nahezu nichts unternommen, um diese Verkehrslawine möglichst abzufedern", kritisiert der freiheitliche Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek. Der Ausbau transeuropäischer Verkehrsachsen wäre ein Vorteil für die Wirtschaft und begrüßenswert. Andererseits müssten die Regierung und insbesondere die zuständige Ministerin Bures Maßnahmen treffen, um einen möglichst großen Anteil des zu erwartenden LKW-Aufkommens auf die Schiene zu verlagern.

"Die Kapazitäten unserer Verkehrsrouten reichen oftmals nicht aus, um das für 2025 prophezeite Frachtvolumen bewältigen zu können. Doris Bures hofft darauf, dass die Wirtschaftskrise uns noch ein paar zusätzliche Jahre Zeit verschaffen wird. Das nennt man nicht regieren, das nennt man verwalten", zieht Deimek eine kürzlich eingetroffene Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage für seine Kritik heran. Die Regierungsbank habe die mit der europäischen Integration einhergehenden Herausforderungen verschlafen. Auf die Effekte der Wirtschaftskrise zu hoffen, anstatt aktiv zu gestalten, ist für für "an Zynismus kaum zu überbieten".

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