Leitner/Dworak: Gemeinden fallen als Auftraggeber immer weiter zurück

Höchste Zeit für einen NÖ Zukunftsfonds für kommunale Projekte und zur Unterstützung der Wirtschaft

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Der geringe Überhang von Optimisten aus dem Vorjahr ist heuer nahezu aufgebraucht. Nur 20 % der Österreichischen Baugewerbebetriebe rechnen für die kommenden Quartale des Jahres 2012 mit einer Verbesserung der Auftragslage", vermeldet die Konjunkturbeobachtung der Wirtschaftskammer Österreich für das Baugewerbe im Hinblick auf das 1. Quartal 2012. Angesichts dieses wenig erfreulichen Ausblicks wiederholen Niederösterreichs Landesvize LHStv. Dr. Sepp Leitner und der Präsident des GemeindevertreterInnenverbands NÖ, Bgm. LAbg. Rupert Dworak, ihre Forderung nach einem Zukunftsfonds für die Gemeinden, der damit auch zur Konjunkturbelebung für die Bauwirtschaft sorgen würde. "Unsere Städte und Gemeinden haben hunderte fertig geplante Projekte in den Schubladen, die sofort angegangen werden könnten. Allein fehlt es durch die angespannte Budgetlage an Geld. Jeder investierte Euro in den Gemeinden kommt aber nicht nur der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt, sondern vor allem auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zugute. Wir brauchen einen NÖ Zukunftsfonds, dotiert mit 500 Millionen Euro aus den veranlagten NÖ Wohnbaugeldern. Investieren statt spekulieren ist angesagt", so Leitner und Dworak.

"Die Lage in Niederösterreich ist für viele Betriebe des Bausektors angespannt. Nicht nur gehen private Aufträge zurück, besonders besorgniserregend ist der immer stärker werdende Ausfall der Städte und Gemeinden als Auftraggeber. Vergaben die niederösterreichischen Kommunen in Zeiten guter Konjunktur jedes Jahr noch rund 1 Milliarde Euro an Aufträgen, ist diese Summe auf 200 Millionen Euro zusammengeschrumpft. Der Wegfall der kommunalen Investitionen ist für viele Betriebe zu einem Problem geworden. Wenn sie nicht zusperren müssen, so trifft es leider viele MitarbeiterInnen - denn immer mehr verlieren ihren Job. So stieg die Arbeitslosigkeit am Bau in NÖ im April um rund 16 % im Vergleich zum Vorjahr", so LHStv. Dr. Sepp Leitner, der alleine schon durch diese Zahlen die Notwendigkeit eines öffentlichen Konjunkturpakets in Niederösterreich belegt sieht.

"Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für viele Gemeinden, die wichtige Investitionen auf Jahre aufschieben müssen, ist 'Gefahr im Verzug'. Wann wenn nicht jetzt ist es Zeit für einen Schulterschluss von Land und Gemeinden zur Unterstützung der Wirtschaft, des Arbeitsmarkts, aber auch zur Sicherung der Lebensqualität und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unseren Kommunen", so Präs. LAbg. Dworak.
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