Sozialfonds mit finanzieller Punktlandung

LR Schmid: Leistungen für das Vorarlberger Sozialsystem trotz Budgetdisziplin erfüllt

Bregenz (OTS/VLK) - Der Rechnungsabschluss des Vorarlberger Sozialfonds für das Jahr 2011 entspricht nahezu punktgenau dem budgetierten Ziel. Die Ausgaben in Höhe von rund 234 Millionen Euro bedeuten eine Abweichung um lediglich 0,09 Prozent gegenüber dem Voranschlag. Im Vergleich zum Rechnungsabschluss 2010 haben die Ausgaben um 2,51 Prozent zugenommen - eine moderate Steigerung deutlich unter der Inflation von 3,3 Prozent. Auch die Einnahmenentwicklung gestaltete sich positiv.

"Dieses Ergebnis konnte in erster Linie durch eine hohe Budgetdisziplin aller im System Beteiligten - Land, Gemeinden, Wohlfahrtsträger - erzielt werden", zeigt sich Soziallandesrätin Greti Schmid erfreut

Der Sozialfonds hat das Ziel, das hoch entwickelte Sozialsystem in Vorarlberg nachhaltig sicherzustellen. Zu seinen wesentlichen Aufgaben zählen Finanzierungen in den Bereichen Mindestsicherung, Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Leben mit Behinderung, Suchterkrankungen und sozialpsychiatrische Leistungen. "Diese Leistungen konnten trotz höchster Budgetdisziplin erbracht werden", so Landesrätin Schmid.

Die Anforderungen an die Hilfeleistungen haben in den letzten 20 Jahren sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht erheblich zugenommen. Das erfordert ein hohes Maß an laufender Abstimmung, Koordination, Vernetzung und fachlichem Knowhow, erläutert Schmid: "Derzeit wird intensiv an einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesamtsteuerungssystem gearbeitet, das alle Systemträger einbindet. Dazu wurde ein eigener Steuerungsbeirat, der sich aus Land, Gemeinden und Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege zusammensetzt, eingerichtet."

Verstärktes Augenmerk werde in Zukunft dem Einsatz von Case-Management als Instrument zur Fall- und Systemsteuerung zukommen. Dieses Modell wird bereits in der Pflege mit Erfolg eingesetzt. "Den Betroffenen soll durch eine koordinierte, zielgerichtete und fachübergreifende Fallsteuerung bestmöglich geholfen werden", betont Landesrätin Schmid.

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