FP-Jung: Vereinsförderung statt Sprachausbildung

Etikettenschwindel bei Mittelvergabe

Wien (OTS/fpd) - Wieder einmal werden von der SPÖ - die grünen "Beiwagerln" dürfen dabei manchmal mitnaschen, unter dem Vorwand "Sprachförderung" große Beträge an SPÖ-affine Vereine überwiesen. Der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung kritisiert diese Vorgangsweise als nicht geeignet, um den angeblichen Zweck, die "Förderung der Deutschkenntnisse", zu erfüllen.

"In zwei Wochen, eigentlich nur zehn Tagen, wären höchstens Intensivsprachkurse sinnvoll. Das angebotene Programm unterscheidet sich davon aber völlig und ist eher eine hochsubventionierte Ferialbetreuung", stellt der Mandatar fest und verweist darauf, dass diese Kinder dabei untereinander vermutlich wiederum nicht deutsch reden werden. Außerdem glaubt er, dass sich z.B. Sportvereine nicht gerade ideal für die Sprachausbildung eignen. Bei der Aufteilung der Gelder auf zahlreiche Vereine wird nicht nur die Erfolgskontrolle (die es ohnehin nicht gibt) verunmöglicht, es geht außerdem ein großer Teil der Mittel in die Verwaltung und Infrastruktur vieler Organisationen, statt konzentriert zu werden.

SP-Gemeinderätin Matzka-Dojder, die die "Erfolge" für die SPÖ reklamiert, vergisst in ihrer Jubelaussendung auch darauf hinzuweisen, dass entgegen den Bestimmungen des Gemeinderates, immer wieder SPÖ-Mandatare, die selbst in den Vereinsvorständen sitzen, bei der Förderung ihrer Organisationen mitstimmen, schließt Jung. (Schluss) hn

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