Matznetter begrüßt Vorschlag der EIB, Kredite für KMU bereit zu stellen

Fekter soll sich auf EU-Ebene für KMU einsetzen

Wien (OTS) - "Der Vorschlag, Kredite für KMU durch die Europäische Investitionsbank bereit zu stellen ist äußerst begrüßenswert", kommentierte der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und SPÖ-Wirtschaftssprecher, Christoph Matznetter, das Interview von EIB-Chef Hoyer in der heutigen Ausgabe des "Standard". Hoyers Analyse, dass es derzeit eine Kreditklemme für Klein- und Mittelbetriebe gibt, sei absolut richtig. "Daher soll sich Finanzministerin Fekter auf EU-Ebene für die entsprechenden Weichenstellungen einsetzen, damit die EIB-Hilfe auch bei den KMU ankommt", forderte Matznetter. ****

"Die Selbstständigen klagen über fehlende Finanzierung für ihre Investitionen, weil sie die notwendigen Kredite nicht bekommen", berichtete Matznetter von Gesprächen mit betroffenen Unternehmern. Wenn die Unternehmen nicht investieren können, können sie auch nicht wachsen. Auf der einen Seite schreie ganz Europa nach Wachstum, auf der anderen Seite schaue man zu, wie Gelder nicht bei der Realwirtschaft ankommen. "Die europäische Investitionsquote ist seit 2008 von 21,5 Prozent auf 19,1 Prozent gesunken", erklärte der SWV-Präsident, der ohne Impulse hier auch für die Zukunft keine wesentliche Steigerung erkenne. "Die Kredite der EIB müssen dringend für die Realwirtschaft genutzt werden, es kann doch nicht sein, dass mit EIB-Geldern ausschließlich Staatsanleihen gekauft werden", unterstrich der SWV-Präsident, der betonte, dass mit Staatsanleihen alleine weder Arbeitsplätze noch Wohlstand geschaffen werden können. (Schluss)

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