Jederzeit erreichbar - auch in der Schule? Jugendparlament tagt zum Thema Handynutzung in der Schule?

Wien (PK) - Einen ganzen Tag lang Abgeordnete im Parlament in Wien sein - diese Möglichkeit erhalten heute, am Tag des Jugendparlaments, 68 Schülerinnen und Schüler aus Graz und Liezen. Das Jugendparlament berät über einen fiktiven Gesetzesantrag, in dem es um das Thema "Jugendliche und Handynutzung" geht. Heiß diskutiert wird die Frage, ob und inwieweit Schülerinnen und Schüler ihr Handy in der Schule bei sich führen und verwenden dürfen. Wie soll ein Gesetz zur Regelung dieses wichtigen schulischen Problems formuliert werden - vor dieser Aufgabe stehen die Mitglieder des heutigen Jugendparlaments.

Alle Abläufe im Jugendparlament entsprechen dem realen politischen Alltag im Hohen Haus. Somit haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, parlamentarische Verfahren in der Praxis kennen zu lernen. Sie bilden vier fiktive Klubs und beraten über den vorliegenden Gesetzesantrag, entwerfen Abänderungsanträge, schreiben Reden und vertreten den Standpunkt ihrer Partei in der abschließenden Plenarsitzung. Zur Seite stehen dem politischen Nachwuchs dabei die Abgeordneten Elisabeth Hakel (S), Thomas Einwallner (V), Christian Höbart (F), Gerald Grosz (B) und Tanja Windbüchler-Souschill (G). Außerdem unterstützen spezielle ThemenexpertInnen, die Medienpädagogin Michaela Kienberger, der Lehrer Wolfgang Reiter und der FH-Dozent Grischa Schmiedl die jungen "Abgeordneten".

Der steirische Bundesratspräsident Gregor Hammerl hatte die Teilnehmer am Jugendparlament schon am Vortag begrüßt und seinen jungen steirischen Landsleuten die Zuständigkeiten und Aufgaben des Bundesrats erklärt und sie über die Arbeit der Länderkammer informiert. Da die Präsidentin des Nationalrats, Barbara Prammer, wegen eines offiziellen Besuchs in Mazedonien verhindert ist, sei es ihm eine Ehre, anstelle der Nationalratspräsidentin den Vorsitz in der Plenardebatte des Jugendparlaments zu führen. Barbara Prammer habe das Jugendparlament, das in Europa einzigartig ist, ins Leben gerufen, erinnerte Bundesratspräsident Gregor Hammerl. Er erwarte sich einen spannenden Tag, weil die Jugendlichen nicht nur BesucherInnen sind, sondern in die Rolle von Abgeordneten schlüpfen können.

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