FPÖ: Strache: Griechenland und die EU auf neue Beine stellen

Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro wird zu künstlichem Horrorszenario hochstilisiert

Wien (OTS) - SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter behaupten stets, dass eine Rückkehr zu Landeswährungen mit erheblichen Kosten verbunden wäre. "Ein gewaltsamer Beibehalt aller Länder in der Eurozone etwa nicht? Im Unterschied zu frei erfundenen Horrorzahlen, wie "teuer" ein Ausstieg ausgewählter Länder aus der Eurozone käme, geht es bei der derzeitigen "Politik" aber um reale Summen - oder besser Unsummen. Es kommt natürlich immer auf die Fristigkeit der Betrachtung an, ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass ein Ausstieg schwacher Volkswirtschaften aus dem Euro wesentlich weniger kostet und mehr Nutzen stiftet als jede Alternative", so FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache angesichts der aktuellen Diskussionen.

Dass beispielsweise der Wert der auf Euro lautenden Schulden neu festgelegt werden müsse, sei noch so eine künstliche Dramatisierung eines nicht vorhandenen Problems. "2001 hatte Griechenland einen festen Umtauschkurs von der Drachme zum Euro vereinbart. Derselbe Kurs kann wieder zum Tragen kommen. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten im Geltungsbereich des den Umstieg regelnden griechischen Gesetzes werden zum Tag X im genannten Verhältnis umgestellt", beschreibt der FPÖ-Bundesparteiobmann ein mögliches Szenario.

Was nach dieser Stunde null dann passiere (Stichwort: Abwertung), sei eine andere Geschichte. "Griechenland und die Rest-EU sollen auf neue Beine gestellt werden", so Strache. "Als erste Starthilfe bekommt Griechenland daher einen weiteren - nominalen - Schuldenschnitt geschenkt, der angesichts seiner erwarteten wirtschaftlichen Erholung mittelfristig einen ziemlichen Schub geben könnte. Treffen würde es dabei nur Spekulanten." Für die möglichen Verluste von politisch fehlgeleiteten Institutionen wie der EZB und der OeNB hätten deren Entscheidungsträger wie OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny die Verantwortung zu übernehmen.

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