Haimbuchner: FPÖ für Bildungsvereinbarung zur Deutschpflicht an heimischen Schulen

Erfolgreiches Berliner Beispiel soll in Österreich Schule machen - Hohe Anzahl von außerordentlichen Schülern in OÖ zeigt Bedarf auf

Linz (OTS) - Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner fordert eine verbindliche Bildungsvereinbarung zur Deutschpflicht an den Schulen: "Die Eltern sollten diese unterzeichnen", ist es für Haimbuchner ein sinnvoller Weg Richtung Integration, dass die Schüler auch in den unterrichtsfreien Zeiten Deutsch sprechen. Der FPÖ-Landesparteiobmann verwies auf ein entsprechend erfolgreiches Beispiel an einer Berliner Schule. "Das sollte jetzt in Österreich Schule machen", so Haimbuchner. ****

An einer Mittelschule im Vorarlberger Lochau gibt es nun ebenfalls einen Versuch, die Deutschpflicht auch auf den Gängen und am Schulhof in den Pausen zu verankern, zeigte Haimbuchner auf. Und an der Berliner Herbert-Hoover-Realschule wurde diese Pflicht bereits 2006 beschlossen. "Laut der Schulleitung ist nicht nur die Anzahl der Raufereien stark zurück gegangen, auch die Noten haben sich deutlich verbessert", ist dies für den FPÖ-Landesparteiobmann "ein gelungenes Beispiel dafür, dass Integration nur mit klaren Regeln und Sanktionen funktioniert."

Den Bedarf nach der Deutschpflicht an den oberösterreichischen Schulen untermauern die Zahlen aus dem Jahr 2010: An den heimischen Pflichtschulen gibt es 15.938 Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache. Das sind 14,5 Prozent. Von diesen Schülern haben 4.936 den Status eines außerordentlichen Schülers, d.h. sie können dem Unterricht auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse nicht folgen, werden daher auch nicht benotet und steigen dennoch in die nächste Schulstufe auf. "Beinahe jeder dritte Schüler nichtdeutscher Muttersprache an Oberösterreichs Pflichtschulen ist ein außerordentlicher Schüler", sieht Haimbuchner klar belegt, dass der Bedarf nach einer Vereinbarung zur Deutschpflicht gegeben ist. "Mit dieser Pflicht im Schulalltag Deutsch zu sprechen, wird den Schülern eine Hilfestellung zum rascheren Erlernen der Unterrichtssprache gegeben. Zudem gibt es als zusätzlichen positiven Effekt eine Abnahme von Konflikten zwischen den Schülern aus unterschiedlichen Sprach-und Kulturkreisen. Der Bildungserfolg aller unserer Schüler ist der Schlüssel für eine erfolgreichen Zukunft", bekräftigt Haimbuchner abschließend. (schluss) bt

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