FP-Raich: Mutwillige Parkplatzvernichtung und Öffi-Behinderung durch Rot-Grün

SPÖ und Grüne lehnen Beschleunigung der Straßenbahnlinie 44 ab und rauben 40% der Parkplätze in der Ottakringer Straße

Wien (OTS/fpd) - Seit der motorisierte Individualverkehr und der Öffentliche Verkehr in weiten Bereichen der Ottakringer Straße vor vielen Jahren getrennt wurde, ist die Linie 44 eine attraktive Radialverbindung für ÖV-Nutzer. Im Zuge der von SPÖ und Grünen beschlossenen Umgestaltung der Ottakringer Straße wird diese Trennung stadtauswärts nun weitestgehend aufgehoben, wodurch Verzögerungen für die Straßenbahn entstehen werden. "Auch der Protest der Wiener Linien konnte nichts ausrichten. Die derzeitige rot-grüne Politik will "Verweil- und Aufenthaltszonen" überall und allerorts, koste es, was es wolle und sei es unter Behinderung des Öffentlichen Verkehrs", schildert die Klubobfrau der FPÖ-Hernals, Ulrike Raich.

In der Sitzung der Bezirksvertretung am 23. Mai wurde der Antrag der Freiheitlichen auf Ausarbeitung von Beschleunigungsmaßnahmen für die Linie 44 von Rot und Grün mit der Begründung abgelehnt, dass durch die Verlangsamung der Straßenbahn mehr Menschen zum Einkaufen in der Ottakringer Straße motiviert werden und diese daher quasi durchaus wünschenswert sei. Die Verengung des Straßenquerschnitts auf die gemeinsame Führung von öffentlichem und motorisiertem Individualverkehr würde nicht zwangsläufig zu Stau und Verlängerung der Fahrzeit der Straßenbahn führen. "Über diese fachunkundige Argumentation kann man nur staunen", so Raich.

Aber nicht nur auf den Öffentlichen Verkehr hat man es von rot-grüner Seite abgesehen. Um die "Verweilzonen" zu schaffen, müssen 40 Prozent der Parkplätze weichen. Mit der Einführung des Parkpickerls im Herbst müssen die Bürger im Bereich der Ottakringer Straße also für etwas zahlen, was sie weniger denn je vorfinden: freie Parkplätze.

"Es ist unfassbar", so Raich weiter, "dass im Jahr 2012, wo jeder Verkehrsexperte darauf hinweist, dass nur rasche Verbindungen den Öffentlichen Verkehr attraktiv machen, die Linie 44 bewusst und willentlich behindert wird, nur um die ideologisch motivierten Verweilzonen zu schaffen. Zur Arbeit fährt die SPÖ schon lange nicht mehr, sie braucht daher keine attraktiven öffentlichen Verkehrsmittel. Früher trat sie für das Arbeitseinkommen ein, heute für das Einkommen ohne Arbeit, und die Arbeitslosen treffen sich dann alle in den Verweilzonen, für die nun Platz geschaffen wird. Das ist also nachhaltige rot-grüne Verkehrspolitik", schließt Raich. (Schluss) hn

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