Religiöses und Besinnliches am Pfingstwochenende im ORF-TV

Mit "FeierAbend", "Was ich glaube" und "Katholischem Pfingstgottesdienst"

Wien (OTS) - Religiöses und Besinnliches bietet die
ORF-TV-Religion am Pfingstwochenende: Am Pfingstsonntag, dem 27. Mai, beleuchtet die Reportage "Buddha bevorzugt!" um 9.05 Uhr in ORF 2 den Werdegang von Sabine Arzt-Januschke zu ihrer - wie sie sagt - "wahren Berufung" als buddhistische Priesterin. Der "Katholische Pfingstgottesdienst" am 27. Mai kommt in diesem Jahr um 9.30 Uhr live aus der Gemeinde St. Josef-St. Lukas in Neubrandenburg. "Was ich glaube" steht am 27. Mai um 18.15 Uhr ganz im Zeichen von Pfingsten und Johannes Calvin. Um 19.52 Uhr porträtiert "FeierAbend" den oberösterreichischen Schauspieler, Sozial- und Wirtschaftsethiker und Priester Markus Schlagnitweit, der am liebsten zu Fuß durch die ganze Welt wandert. Am Pfingstmontag, dem 28. Mai, berichtet die "FeierAbend"-Ausgabe "Hoffnung für Haitis Kinder - 20 Jahre 'Nachbar in Not'" (19.52 Uhr) über das Engagement der Ordensfrau Silvie Elie, die nach der Erdbebenkatastrophe mit Unterstützung der Hilfsaktion "Nachbar in Not" am Rande der Hauptstadt Port-au-Prince ein Zentrum für Waisenkinder aufbaut. "Was ich glaube" (18.47 Uhr) steht ganz im Zeichen von Kunst und Spiritualität.
Auch ORF III Kultur und Information widmet sich am 27. Mai mit zwei Dokumentationen dem Pfingstfest.

Die einzelnen Sendungen im Überblick:

Pfingstsonntag, 27. Mai, 9.05 Uhr, ORF 2
"Buddha bevorzugt!"

"Marriage finished!" - so der Wortlaut der E-Mail, die Sabine Arzt-Januschke nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ihrem Ehemann schickte. Der Grund ihrer Entscheidung - nicht alltäglich: Die junge Wienerin hatte sich dazu entschlossen, ihr Leben ganz dem Dharma, der Lehre Buddhas, zu widmen, sich dem tibetischen Buddhismus hinzugeben und buddhistische Nonne zu werden. Das liegt nun 16 Jahre zurück. Heute heißt Sabine Arzt-Januschke Gelongma Lama Palmo und ist eine der höchsten weiblichen Würdenträgerinnen des Buddhismus weltweit. Die Reportage von Gundi Lamprecht begleitet Gelongma Lama Palmo und ihre Schüler/innen nach Indien, beleuchtet den Werdegang von Sabine Arzt-Januschke zu ihrer - wie sie sagt - "wahren Berufung" als buddhistische Priesterin und zeigt, wie sich der Buddhismus auch im Westen etablieren kann.

Pfingstsonntag, 27. Mai, 9.30 Uhr, ORF 2
"Katholischer Pfingstgottesdienst"

Live-Übertragung des "Katholischen Pfingstgottesdienstes" aus der Gemeinde St. Josef-St. Lukas in Neubrandenburg
Mit der Gemeinde feiern Erzbischof Werner Thissen und Pfarrer Johannes Zehe.

Pfingstsonntag, 27. Mai, 17.45 Uhr, ORF III
"Die Glocken"

Die Dokumentation von Helge Reindl befasst sich mit der Kirchenglocke als einem wichtigen Begleiter der Menschen.

Pfingstsonntag, 27. Mai, 18.35 Uhr, ORF III
"Tauben - Boten des Himmels"

Dass die Taube ein Vogel mit vielen Gesichtern ist, zeigt die Dokumentation von Sepp Gmasz.

Pfingstsonntag, 27. Mai, 18.15 Uhr, ORF 2
"Was ich glaube"

Der Pfingstsonntag fällt in diesem Jahr auf den Todestag des Reformators Johannes Calvin. Der Schüler Luthers schuf nicht nur eine solide, biblisch fundierte Theologie, sondern gab auch den Anstoß zu einer Entwicklung hin zur Verantwortlichkeit des Individuums. Der französische Humanist verwandelte als Flüchtling in Genf die damalige Provinzstadt in ein intellektuelles Zentrum Europas, dessen politische und kirchliche Institutionen in den folgenden Jahrhunderten zu Modellen für die demokratische Entwicklung moderner Gesellschaften werden sollten. Ein "Was ich glaube" ganz im Zeichen von Pfingsten und Johannes Calvin mit dem Landessuperintendenten der evangelischen Kirche H. B. in Österreich und dem Calvin-Kenner Thomas Hennefeld.

Pfingstsonntag, 27. Mai, 19.52 Uhr, ORF 2
"FeierAbend"

Er ist Schauspieler, Sozial- und Wirtschaftsethiker, Priester und wandert am liebsten zu Fuß durch die ganze Welt: der Oberösterreicher Markus Schlagnitweit. Gehen ist für Markus Schlagnitweit nicht nur die aufrichtigste und intensivste Weise, sich seinen Reisezielen zu nähern, sondern das Gehen hat den Theologen auch in seinem Glauben und Denken verändert, ihm eine andere Perspektive auf die biblischen Quellen und das, worum es im Leben geht, eröffnet. "So wenig als möglich sitzen, keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung.
"Das Sitzfleisch ... die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist" (F. Nietzsche), zitiert Markus Schlagnitweit in seinem neu erschienenen Buch "Boden unter den Füßen - Aufforderung zur Unruhe". Ein Film von Robert Neumüller.

Pfingstmontag, 28. Mai, 18.47 Uhr, ORF 2
"Was ich glaube"

Die Sendung steht ganz im Zeichen von Kunst und Spiritualität. Einblicke in sein künstlerisches Schaffen und Gedanken gibt dazu der zeitgenössische Künstler, Theologe und Priester Peter William Gray, der immer wieder auch in Österreich zu Gast ist.

Pfingstmontag, 28. Mai, 19.52 Uhr, ORF 2
"FeierAbend: Hoffnung für Haitis Kinder - 20 Jahre 'Nachbar in Not'"

"Die Wände haben gezittert und es war, als würde sich die Treppe nach oben wölben. Ich habe meine Hand zum Himmel gestreckt und Gott um Hilfe gebeten. Die Kinder haben geschrien - aber ich konnte nicht zu ihnen!" - so beschreibt die Ordensfrau Silvie Elie, Leiterin eines Waisenhauses, das schreckliche Erdbeben von Haiti vom 12. Jänner 2010. Das Haus wurde vollkommen zerstört. Umso größer war die Freude darüber, dass alle Kinder des Heims überlebt haben. Das Erdbeben jedoch hat unzählige weitere Kinder zu Waisen gemacht. Sr. Silvie ist auch ausgebildete Psychotherapeutin. Bis heute arbeitet sie mit den Kindern daran, das Trauma, das sie durch das Erdbeben erlitten haben, aufzuarbeiten und ihnen Wege zu zeigen, wieder zum "normalen" Leben zurückzukehren und eine Perspektive für ihr Leben zu finden.

Die Hilfsaktion "Nachbar in Not" mit dem ORF als Medienpartner unterstützt die Ordensfrau bei ihrem Vorhaben. Mit 350.000 Euro Spendengeld von "Nachbar in Not" wird am Rande der Hauptstadt Port-au-Prince gerade das Waisenkinderzentrum für 150 Mädchen, die von den Salesianerinnen betreut werden, wieder aufgebaut. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die Kinder - die einstweilen in den Slums von Port-au-Prince leben müssen - ihr neues Zuhause beziehen können. Koordiniert und begleitet wird das Projekt rund um Sr. Silvie Elie von der Caritas Österreich.

"Nachbar in Not" ist es in 20 Jahren gelungen, 199 Millionen Euro in Österreich zu sammeln, um damit Menschen in näher und weiter entfernten Ländern das Überleben zu ermöglichen bzw. eine neue Perspektive zu geben. Am 26. Mai 1992 haben ORF, Caritas und Rotes Kreuz in einer gemeinsamen Pressekonferenz den Start einer Hilfsaktion mit Namen "Nachbar in Not" für die Flüchtlinge und Vertriebenen im auseinanderfallenden Jugoslawien bekanntgegeben. Heute - 20 Jahre später - rangiert "Nachbar in Not" in allen Spendenstudien unter den bekanntesten Hilfsaktionen Österreichs. Ein Film von Gundi Lamprecht.

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