Pilz zu Haunold: Warum erteilt Grasser seinem Steuerberater einen Maulkorb?

Grüne: Justiz muss prüfen, ob Verhängung der Untersuchungshaft für Grasser berechtigt ist

Wien (OTS) - "Wir müssen nun untersuchen, warum Karl-Heinz
Grasser seinem ehemaligen Steuerberater, Peter Haunold, einen Maulkorb erteilt hat", reagiert der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Untersuchungsausschuss, Peter Pilz, auf einen Bericht im 'Profil'. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf eine Vernehmung Haunolds durch die Staatsanwaltschaft Wien am 21. März 2012. Darin hatte Grassers Steuerberater vor der Justiz ausgesagt, er habe Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser bereits 2007 empfohlen, seine Einkommen aus der Tätigkeit für die Meinl-Gruppe offenzulegen.

"Auch für Grasser gilt: Wer nichts zu befürchten hat, hat nichts zu verbergen. Faktum ist, dass Grasser die Ermittlungen gegen ihn behindert und blockiert." Für Pilz besteht nach wie vor Verdunkelungs- und Verabredungsgefahr: "Ich erwarte von der Justiz, dass sie jetzt endlich prüft, ob nicht die Verhängung der Untersuchungshaft für Grasser berechtigt ist."

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