SP-Schicker: Kümmert sich FP-Jung auch so "fürsorglich" um die Bürger wie sein Parteifreund Graf?

Wien (OTS/SPW-K) - Über die heutigen Verbalangriffe auf Wiens Bürgermeister Michael Häupl durch FP-Gemeinderat Wolfgang Jung kann SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker nur den Kopf schütteln. Diese zeigen neuerlich das absurde Politikverständnis der Wiener Freiheitlichen auf.

Beinahe schon amüsant findet Schicker hingegen den Versuch von Jung, sich als bürgernah zu inszenieren: "Wenn der FPÖ-Gemeinderat -insbesondere vermögenden und betagten - Bürgerinnen und Bürgern so "überfürsorglich" das Handerl hält, wie dies der ORF Report von FPÖ-Nationalratspräsidenten Martin Graf und FPÖ-Gemeinderat Alfred Wansch aufgedeckt hat, dann kann das wohl nur als Bedrohung für die Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener verstanden werden."

Das TV-Magazin "Report" hatte erst vergangenen Dienstag veröffentlicht, dass der Burschenschafter und Wiener FPÖ-Funktionär Martin Graf eine 90-jährige Dame um ihr Erspartes gebracht haben soll, indem er ihr Vermögen in eine Stiftung ausgelagert hat, in der er sich mit Hilfe anderer Burschenschafter, u.a. FPÖ-Gemeinderat Alfred Wansch, selbst zum Stiftungsvorsitzenden gemacht hat. Mit dem Geld soll u.a. ein Gebäude gekauft worden sein, in das wiederum Grafs Bruder als Gastronomie-Betreiber eingemietet ist.

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